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«Tore tanzt»: Starkes deutsches Debüt um Missbrauch

Berlin (dpa) - Tore, ein schlaksiger junger Mann, trifft durch Zufall auf Benno. Diese Bekanntschaft verändert sein Leben, denn Benno lädt Tore ein, zu ihm und seiner Familie in die Gartenlaube zu ziehen.

«Tore tanzt»
Julius Feldmeier (Mitte) als Tore in «Tore tanzt». Foto: Rapid Eye Movies Foto: dpa

Was als freundschaftliches Zusammenleben beginnt, entwickelt sich für Tore zur Hölle. Benno ist nämlich nicht der fürsorgliche Ersatzvater, für den Tore ihn zunächst hält, sondern ein manipulativer und vor allem gewalttätiger Kontroll- und Machtmensch. Tore wird Opfer eines fürchterlichen Missbrauchs.

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«Tore tanzt» ist das von einer wahren Begebenheit inspirierte Regiedebüt der in Hamburg lebenden Regisseurin Katrin Gebbe; ein Werk mit ungeheurer Intensität.

Tore tanzt, Deutschland 2013, 110 Min., FSK ab 16, von Katrin Gebbe, mit Julius Feldmeier, Sascha Alexander Gerak, Annika Kuhl.

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