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Tödlicher Unfall in Mühldorf: Ermittlungen wegen illegalen Autorennens

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Foto: Stefan Puchner/dpa/Symbolbild

Mühldorf am Inn – Wie bereits berichtet, war es am 5. Februar in Mühldorf zu einem folgenschweren Verkehrsunfall gekommen, bei dem ein junger Mann nach der Kollision mit einem Auto verstarb. Weil sich zwischenzeitlich der Verdacht ergab, dass der Tod des jungen Mannes möglicherweise durch ein verbotenes Autorennen zweier Fahrer verursacht wurde, übernahm die Kriminalpolizeistation Mühldorf die weiteren Untersuchungen in dem Fall.


Am Freitagabend, 5. Februar, kam es gegen 19.35 Uhr auf der Nordtangente in Mühldorf am Inn zu einem Verkehrsunfall mit tödlichem Ausgang. Ein junger Mann (16) aus Mühldorf am Inn war beim Überqueren der Straße an einer Fußgängerampel vom Wagen eines Autofahrers erfasst und dabei so schwer verletzt worden, dass er noch an der Unfallstelle verstarb. Das Fahrzeug wurde sichergestellt. Ein Sachverständiger wurde von der Polizei an den Unfallort zur Fertigung eines unfallanalytischen und eines technischen Gutachtens hinzugezogen.

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Unter der Sachleitung der Staatsanwaltschaft Traunstein übernahm zunächst die Polizeiinspektion Mühldorf am Inn die Ermittlungen. Diese werden inzwischen von der Kriminalpolizeistation Mühldorf fortgeführt.

Der Sachverhalt wird im Zuge der Ermittlungen umfassend überprüft, insbesondere auch dahingehend, ob dem Zusammenstoß ein verbotenes Autorennen vorangegangen war und ob der Verstorbene eine Fußgängerampel bei Rotlicht überquert hat.

Mit richterlichen Beschlüssen wurden deshalb gestern mehrere Durchsuchungen vollzogen. Dabei kam es unter anderem zur Sicherstellung diverser Speichermedien und eines weiteren Autos. Gegen die beiden Fahrer wird unter allen rechtlichen Gesichtspunkten, insbesondere wegen fahrlässiger Tötung und der Teilnahme an einem verbotenen Autorennen, ermittelt. Die Führerscheine der beiden Beschuldigten wurden sichergestellt. Beide Männer stammen aus dem Landkreis Mühldorf und sind 21 Jahre alt.

fb/red


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