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Tödlicher Unfall im Ammergebirge

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Bergwacht
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Ein Mitglied der Bergwacht. Foto: Matthias Bein/dpa-Zentralbild/dpa/Archivbild Foto: dpa

Oberammergau – Ein 29-jähriger Bergsteiger aus dem Raum Landsberg am Lech kam gestern im Laufe des Nachmittags bei einer Gratüberschreitung vom Brunnenkopf in Richtung „Kleiner Klammspitze“ ums Leben. Er stürzte aus noch ungeklärter Ursache in steilstem Gelände über eine weite Strecke ab und erlag dabei seinen Verletzungen.


Der junge Mann brach am späten Vormittag von Linderhof alleine zu seiner Bergtour auf. Als er nach 16 Uhr nicht mehr erreichbar war, wurde die Integrierte Leitstelle Oberland per Notruf verständigt. An den sofort eingeleiteten Suchmaßnahmen waren die Bergwachten des Ammertales, Oberammergau, Unterammergau, Bad Kohlgrub, die Alpine Einsatzgruppe der Polizei, zwei Polizeihubschrauber und die Feuerwehr Oberammergau beteiligt. Insgesamt 35 Personen waren im Einsatz.

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Gegen 20 Uhr wurde der Vermisste mit Hilfe einer Wärmebildkamera von der Besatzung des Polizeihubschraubers entdeckt. Das Erreichen des Vermissten gestaltete sich sehr schwierig. Zuerst erreichten ihn Einsatzkräfte der Bergwacht zu Fuß, wenig später Notarzt und ein weiterer Bergretter mit Hilfe des Polizeihubschraubers. Vor Ort konnte nur noch der Tod des Bergsteigers festgestellt werden.

Die anschließende Bergung wurde mit Hilfe des Polizeihubschraubers durchgeführt. Über die näheren Umstände des Unfalles ist noch nichts bekannt. Die polizeilichen Ermittlungen werden von einem Polizeibergführer der Polizeistation Oberammergau geführt.

fb/red


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