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Telekom: Kooperieren nicht mit ausländischen Geheimdiensten

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Zugeknotet: Die Telekom gibt nach Angaben ihres Vorstandschefs Obermann keine Daten an ausländische Nachrichtendienste weiter. Foto: Rolf Vennenbernd/Archiv Foto: dpa

Berlin (dpa) - Die Deutsche Telekom gibt nach Angaben ihres Vorstandschefs René Obermann keine Telefon- oder Internetdaten an ausländische Nachrichtendienste weiter.


An den Geheimdienstprojekten der USA («Prism») und Großbritanniens («Tempora») habe man «sicher nicht» mitgewirkt. «Wir kooperieren nicht mit ausländischen Geheimdiensten», sagte Obermann dem Deutschlandfunk.

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Mit deutschen Nachrichtendiensten kooperiere man dagegen im Rahmen der gesetzlichen Grundlagen. «Wenn es hier entsprechende Rechtsgrundlagen gibt und die gegeben sind, dann müssen wir und sollten wir auch kooperieren. Aber auf der Grundlage von Recht und Gesetz», erklärte er.

Einen Zugriff auf das transatlantische Unterwasser-Datenkabel «TAT-14» auf deutschem Boden schloss Obermann aus. «TAT-14» war durch die Berichterstattung über das britische Überwachungsprogramm in den Fokus der Öffentlichkeit geraten. Es wird von einem internationalen Konsortium betrieben, an dem auch die Telekom beteiligt ist. «TAT-14» ist eine der transatlantischen Hochgeschwindigkeits-Datenstrecken.