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»Suboptimale Umstände« werden beseitigt

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Für das neue Betriebsgebäude der Stadtgärtnerei erfolgte am Donnerstag der symbolische erste Spatenstich. Unser Foto zeigt (von links) Tragwerkprojektant Mathias Riesemann, Oberbürgermeister Christian Kegel, Vizebürgermeister Hans Zillner, den Leiter der Stadtgärtnerei, Reinhard Niederbuchner, und dritte Bürgermeisterin Traudl Wiesholler-Niederlöhner. (Foto: Buthke)

Traunstein – Im Beisein von Vertretern des Stadtrats, der Stadtverwaltung, der Projektanten und der Stadtgärtnerei erfolgte am Donnerstag der Spatenstich für den Neubau des Betriebsgebäudes der Traunsteiner Stadtgärtnerei.


Oberbürgermeister Christian Kegel sprach von einem sehr notwendigen Vorhaben, denn die Mitarbeiter der Stadtgärtnerei hätten seit vielen Jahren unter »suboptimalen Umständen« arbeiten müssen. Die Kosten für das Bauvorhaben bezifferte Kegel mit rund 590 000 Euro.

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Der Abriss des bisherigen Betriebsgebäudes an der Oberen Hammerstraße sei bereits vonstatten gegangen, so der Oberbürgermeister weiter. Nun werde mit dem vom Architekturbüro »Studio 303 GmbH« geplanten, zweigeschoßigen Neubau begonnen. Die Gewächshäuser blieben unverändert bestehen. »Die aktuelle Situation, insbesondere bei den Arbeits- und Aufenthaltsbereichen, bedarf dringend einer Änderung«, stellte das Stadtoberhaupt fest. Die Berufsgenossenschaft habe nach einer Ortsbegehung verschiedene Punkte des Arbeitsschutzes beanstandet.

Der Neubau umfasst wegen der Hanglage und der dichten Umgebungsbebauung ein Erdgeschoß und ein Untergeschoß mit einer Bruttogrundfläche von 194 Quadratmetern. Im Erdgeschoß sind ein Arbeitsraum, ein Büroraum sowie ein Aufenthaltsraum mit einer kleinen Küche untergebracht. Im Untergeschoß befindet sich eine Umkleide mit Spinden. Zudem besteht dort die Möglichkeit zum Waschen und Trocknen von Arbeitskleidung. Ferner gibt es dort Duschen und Toiletten sowie einen Lager- und Technikraum.

Auch wenn mit der Fertigstellung des Gebäudes erst für Ende 2018 gerechnet werde, so gehe die Arbeit der Stadtgärtnerei dennoch unvermindert weiter, betonte der Oberbürgermeister. Bis dahin seien Container die zwischenzeitliche »Heimat« der Stadtgärtner. Bjr