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Streit um einen Namen

Ma-ze-do-ni-en. Um diese zehn Buchstaben gab es ziemlich lange Streit. Es ging darum, wer sich so nennen darf. Ein Land im Südosten von Europa wollte so heißen. Doch auch eine Provinz im benachbarten Griechenland wollte den Namen für sich haben.

Fahnen
Links die Fahne von Griechenland, rechts die Fahne von Mazedonien. Foto: Alexandros Vlachos/ANA-MPA/dpa Foto: dpa

Nun haben Politiker dort eine Lösung gefunden. Das Land möchte sich Republik Nord-Mazedonien nennen. Die griechische Provinz kann weiter Mazedonien heißen. Land und Provinz wären also nicht mehr so leicht zu verwechseln. Dem Vorschlag müssen die Bürger des Landes aber noch zustimmen.

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Der Name Mazedonien ist Tausende Jahre alt. Es gab ein Königreich Mazedonien und auch eine Provinz bei den Römern. Später gehörte Mazedonien zum Osmanischen Reich. Die Grenze veränderte sich immer wieder. Vor etwas mehr als 25 Jahren ging der Streit zwischen Griechenland und Mazedonien los. Doch der könnte jetzt zu Ende sein.

Damit könnte die Republik Nord-Mazedonien auch Teil der Europäischen Union werden. Das ist ein Zusammenschluss von derzeit 28 Ländern, darunter Deutschland und Griechenland. Bisher war Griechenland gegen die Aufnahme seines Nachbarlandes. Nun sagte der Chef der griechischen Regierung, Nord-Mazedonien dürfte mitmachen.