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Streit um die Stadt Jerusalem

Jerusalem ist eine weltberühmte Stadt. Sie spielt eine wichtige Rolle in drei Religionen: Judentum, Christentum und Islam. Sie liegt im Nahen Osten.

Jerusalem
Die Stadt Jerusalem ist heilig für Juden, Muslime und Christen. Foto: Oded Balilty/AP/dpa Foto: dpanitf3

In der Stadt befindet sich ein religiöser Ort, der Tempelberg. Auf seinem Gipfel stand einst ein jüdischer Tempel. Der Berg ist aber auch für Gläubige des Islam von besonderer Bedeutung. Dort soll Mohammed in den Himmel gestiegen sein. Er ist für diese Gläubigen die wichtigste Person. Laut der Bibel wurde Jesus in Jerusalem gekreuzigt und begraben. Die Stadt ist also für Juden, Muslime und Christen heilig. Sie ist allerdings auch Teil eines Konflikts.

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Im Nahen Osten, wo Jerusalem liegt, streiten schon lange die Politiker zweier Völker um Land. Es sind Palästinenser und Israelis. Dabei geht es auch um Jerusalem. Beide wollen die Stadt als Hauptstadt. In einer Hauptstadt treffen Politiker in der Regel die wichtigsten Entscheidungen.

Die Palästinenser verlangen den Ost-Teil der Stadt für sich. Die Israelis bezeichnen die ganze Stadt Jerusalem als ihre Hauptstadt. Andere Länder erkennen Jerusalem aber bisher nicht als Hauptstadt an. Sie meinen, beide Seiten sollen ihren Streit selbst beilegen.

Zuletzt wurde allerdings wieder viel über das Thema gesprochen. Denn der Präsident des Landes USA will jetzt eine andere Politik machen. Er wartet nicht, wie der Streit ausgeht. Sondern er gibt Israel Recht, dass Jerusalem dessen Hauptstadt ist.

Viele Menschen kritisieren diesen Schritt. Sie befürchten, dass es den Streit zwischen Israelis und Palästinensern noch schlimmer macht. Sie raten ihnen, eine Lösung zu finden, die für beide Seiten gut ist. Denn es soll nicht zu mehr Gewalt kommen.

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