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Sting überrascht Fans bei Hit Radio FFH

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Rockstar Sting
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Sting besucht Radio FFH und gießt sich ein Glas hessischen Apfelwein ein. Foto: Frank Rumpenhorst Foto: dpa

Unter einem Vorwand hatte der Sender zwei weibliche Fans zu sich ins Haus gelockt, als auf einmal die Tür aufging und der britische Musiker höchstselbst erschien...


Bad Vilbel (dpa) - Und dann kommt plötzlich der Superstar zur Tür rein: Der britische Rockmusiker Sting hat bei Hit Radio FFH in Bad Vilbel zwei ahnungslose Fans überrascht.

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Nicole Marinho Da Costa und Andrea Hütteroth waren von dem privaten Rundfunksender unter dem Vorwand eingeladen worden, sich das neue Album des 67-jährigen Musikers exklusiv anhören zu dürfen. Was die 44 und 53 Jahre alten Frauen nicht wussten: Sting mischte sich nach einiger Zeit selbst in das Fachgespräch über seine neue Platte ein.

Besonders Andrea Hütteroth aus dem nordhessischen Immenhausen, die nach eigenen Angaben »zu ziemlich jedem Konzert« von Sting geht, rang nach dem Erscheinen des Stars kurz um Fassung. Sting schloss die 53-Jährige beruhigend in die Arme.

»Ich war total geflasht«, sagte sie danach der Deutschen Presse-Agentur. Seine Musik begleite sie schon seit ihrer Kindheit: »Es war einer meiner Lebensträume, ihn mal zu treffen.« Sie gehöre zu denen, die bei den Konzerten immer in der ersten Reihe stehen. Als der Brite zur Tür hereinkam und sich freundlich neben sie auf das Sofa setzte, habe sie das Gefühl gehabt, ihn immer schon zu kennen. »Es war, als würde man einen guten Freund begrüßen.« Sting habe ganz natürlich mit ihr über sein neues Album gesprochen.

Hütteroth verwies auf ein älteres Interview von Sting und eine Aussage dort, wonach er noch möglichst lange Musik machen wolle. Das finde sie sehr beruhigend. »Die nächsten Konzertkarten liegen schon bereit.« Sie schätze an dem Musiker unter anderem sein Engagement für die Probleme der Welt und seine tiefsinnigen Lieder.

Der Musiker und Sänger aus dem nordenglischen Newcastle wurde in den 1970er Jahren als Mitglied der Band »The Police« bekannt (»Roxanne«, »Message in a Bottle«) und startete danach eine Solokarriere. Gordon Matthew Sumner, wie er mit bürgerlichem Namen heißt, engagiert und äußert sich immer wieder auch politisch und betreibt unter anderem seit Jahrzehnten eine Stiftung für den Schutz des Regenwaldes.