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Kultband Steiler rockt 20 Jahre nach ihrer Gründung die Theater-Strickerei Grabenstätt

Stimmungsbarometer steil nach oben

Die Grabenstätter Theater-Strickerei des Salztheaters Traunstein, der Jungen Chiemseer Bühne Grabenstätt und des Chiemgau Theater Ensembles gibt es erst seit einem Jahr, doch nach all den großartigen Auftritten der unterschiedlichsten Künstler - Theaterleute, Musiker, Sänger und dergleichen - ist die gemütlich eingerichtete Vorzeige-Location mit Kleinkunstbühne und Bar schon jetzt nicht mehr aus der südostbayerischen Kulturlandschaft wegzudenken.

Die fünfköpfige Kultband Steiler – auf unserem Bild die drei Frontmänner – wurde bei ihrem mitreißenden Auftritt in der Grabenstätter Theater-Strickerei vom Publikum gefeiert. (Foto: Müller)

Jetzt feierte die österreichisch-chiemgauerische Kultband Steiler, die sich vor 20 Jahren gegründet hat, einen umjubelten Auftritt. »Gute Unterhaltungsmusik« hatten die Sänger und Gitarristen Stefan Schubert, Mike Fink und Wolfgang Plenk, Schlagzeuger Martin Fuchs und Bassist Robert Lorenz, dessen Spitzname »Steiler« der Band einst den Namen verpasst hatte, ganz bescheiden versprochen, doch in Wirklichkeit brachten sie die Bühne zum Beben. Das Stimmungsbarometer ging mit Songs von David Bowie, Van Morrison, J. J. Cale, den Foo Fighters, Mott the Hoople, Crowded House und Tom Petty & The Heartbreakers immer »steiler« nach oben und im zweiten Set-Teil sogar »steil« durch die Decke. Der feine Classic Rock-, Blues- und Westcoast-Sound lud förmlich zum Tanzen ein und so verwandelten einige weibliche Steiler-Fans – mangels Platz – kurzerhand den Gang in eine Tanzfläche und feucht-fröhliche Partymeile – ein weiteres Novum in der noch so jungen Geschichte der Theater-Strickerei.

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»Wir verspüren aktuell sehr große Lust, nicht nur als Coverband aufzutreten, sondern auch eigene Songs zu schreiben und das wollen wir in Zukunft gemeinsam angehen«, verriet Robert »Steiler« Lorenz nach dem famosen Konzert. Ob mit Coversongs oder eigenen Werken, die Steiler Fans, die alten und die in Grabenstätt neu hinzugekommenen, hoffen auf jeden Fall auf ein baldiges Wiedersehen.

»Wir werden versuchen, das Niveau weiterhin hochzuhalten und ein buntes Programm für unterschiedliche Zielgruppen, für Jung und Alt, auf die Bühne zu bekommen«, so Gerhard Brusche vom Theater-Strickerei-Team. Man darf also gespannt sein, was in Zukunft noch alles folgen wird und was für ambitionierte Künstler aus nah und fern es noch nach Grabenstätt verschlagen wird. Das weitere November-Programm verspricht Abwechslung: am Samstag, 11. November, um 20 Uhr gibt es einen zweiten Lyrikabend mit Roswitha Bräu und am Freitag, 17. November, um 19 Uhr tritt Mundartmusiker Schorsch auf. Markus Müller