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Stichwort: Tornados

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Satellitenbild des Sturms
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Der aktuelle Wirbelsturm erreichte Geschwindigkeiten von bis zu 300 Kilometern pro Stunde. Foto: Nasa/Goddard/Jeff Schmaltz/Modis Foto: dpa

Berlin (dpa) - Tornados sind Wirbelstürme, die bei großen Temperaturunterschieden über dem Festland entstehen. Konstellationen dafür sind große Wolken, Gewitter und unterschiedliche Windrichtungen in verschiedenen Höhen.


Unter der Wolke steigt Warmluft nach oben. In diesem Gefüge entsteht eine rotierende Bewegung in der eigentlichen Wolke, die nach unten herauswächst und dann wie ein Rüssel aussieht. Dieser kann einen Durchmesser von einem Kilometer und Windgeschwindigkeiten von mehreren hundert Kilometern pro Stunde erreichen. Der Unterdruck im Zentrum des Tornados erzeugt einen Sog, hebt Hausdächer an und reißt alles in die Höhe - von Staub bis Autos.

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Das am meisten für Tornadoeinfluss bekannte Gebiet ist der Mittlere Westen der USA. Dort trifft häufig die trocken-kalte Luft aus den Rocky Mountains mit feucht-warmer Luft vom Golf von Mexiko zusammen. In Mitteleuropa treten Tornados häufig bei Gewittern auf und lösen sich in der Regel nach wenigen Minuten wieder auf.

Deutscher Wetterdienst zu Wirbelstürmen