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Stephen Malkmus: Zwischen Köln und Berlin

Berlin (dpa) - Die Künstlerin Rosemarie Trockel hat ihn mit ihrer ironisch-provokativen Kunst inspiriert: den Musiker Stephen Malkmus, einen Mann mit einem herrlich absurden Humor, der manchmal - wie bei Trockel - ins Surreale driftet.

Stephen Malkmus
Stephen Malkmus & The Jicks lassen mit «Wig Out at Jagbags» von sich hören. Foto: Leah Nash/Domino Records Foto: dpa

Wie das wohl alles zusammen klingt, kann man auf dem smarten Album «Wig Out at Jagbags» von Stephen Malkmus & The Jicks hören, das am 3. Januar erscheint.

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Indie-Rock-Legende Malkmus (Ex-Pavement) war so freundlich, der Platte gleich eine «Bedienungsanleitung» beizulegen, die seine Inspirationsquellen offenlegt. Neben Rosemarie Trockel zählte er laut Mitteilung seiner Plattenfirma unter anderem auch die Krautrocker Can, die Stadt Köln, den Autor Mark von Schlegell oder die Band Von Spar dazu. Malkmus' langer Deutschland-Aufenthalt, er ist vor über zwei Jahren mit seiner Familie von Portland nach Berlin gezogen, hat deutlich seine Spuren hinterlassen.

Das Ergebnis ist ein schönes und abwechslungsreiches Indie-Rock-Album, auf dem Krautrock auf Psychedelia trifft, die Pixies auf Pavement, Gitarre auf Posaune, Punk auf Dub und Alternative Country auf Rock. 2014 beginnt verheißungsvoll.

Den Song «Cinnamon and Lesbians» kann man sich demnächst sogar im wahrsten Sinne des Wortes auf der Zunge zergehen lassen - zumindest in New York, wo es laut «Brooklynvegan.com» im Januar für einen begrenzten Zeitraum eine «Zimt und Lesben»-Eiscreme in einer der Momofuku Milk Bars geben wird. Über die Geschmacksrichtung ist bisher nichts bekannt. Das aberwitzige Video zu «Cinnamon and Lesbians» könnte allerdings einen Hinweis geben.

Im Januar gehen Stephen Malkmus & The Jicks auf Tournee. Sie spielen in Frankfurt (26.01.), Berlin (27.01), Hamburg (30.01.) und Köln (31.01.).