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Steinmeier hofft auf dauerhafte Waffenruhe

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Kerry und Steinmeier
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US-Außenminister John Kerry zusammen mit Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier beim Krisentreffen in Paris. Foto: Etienne Laurent Foto: dpa

Paris (dpa) - Bundesaußenminister Frank-Walter Steinmeier hofft nach dem Beginn der humanitären Waffenruhe zwischen Israel und der Hamas auf ein dauerhaftes Schweigen der Waffen.


Bei den Nahost-Gesprächen der Außenminister in Paris gehe es nicht darum, über Schuld und Verantwortung zu reden, sagte Steinmeier am Samstag am Rande des Treffens. Es gehe vielmehr darum, aus der humanitären Waffenruhe, die seit dem Morgen respektiert werde, einen dauerhaften Waffenstillstand zu machen. Das Treffen könne auf diesem Weg ein Baustein sein.

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Am Vormittag kamen in der französischen Hauptstadt Außenminister mehrerer Staaten zu einem kurzfristig anberaumten Treffen zusammen. Ziel sei es, «internationale Bemühungen zusammenzuführen, um Möglichkeiten für Fortschritte hin zu einem Waffenstillstand für Israel und Gaza zu sondieren», erklärte das Auswärtige Amt in Berlin. Dabei sind neben Steinmeier und dem französischen Außenminister Laurent Fabius auch deren US-amerikanischer Amtskollege John Kerry, Philip Hammond aus Großbritannien sowie Vertreter aus Italien, Katar, der Türkei und der EU.

Seit Samstag 07.00 Uhr schweigen im Krieg zwischen Israel und der militant-islamistischen Hamas die Waffen. Während der zwölfstündigen Feuerpause soll sich die Zivilbevölkerung mit Lebensmitteln und Wasser versorgen können, Hilfsorganisationen sollen Hilfe leisten können.