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Steinbrück weist Verdacht der Käuflichkeit zurück

Berlin (dpa) - SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat den Vorwurf der Käuflichkeit wegen seiner Millionenhonorare für Vorträge von sich gewiesen. Zugleich forderte er von Union und FDP auf, seinem Beispiel zu folgen und ebenfalls ihre Einkünfte aus Nebentätigkeiten vollständig offen zu legen. Der 65-Jährige bestätigte, seit 2009 insgesamt 1,25 Millionen Euro aus Vortragshonoraren neben seinen Diäten als Abgeordneter eingenommen zu haben. Es sei aber ein absurder Verdacht, dass er in eine Abhängigkeit hätte geraten können.

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