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Steinbrück verteidigt Äußerungen zu Kanzlereinkommen

Berlin (dpa) - SPD-Kanzlerkandidat Peer Steinbrück hat seine Kritik an den aus seiner Sicht zu geringen Bezügen deutscher Regierungschefs verteidigt. Er habe mitnichten gefordert, das Kanzlergehalt zu erhöhen, sagte Steinbrück dem Berliner «Tagesspiegel am Sonntag». Er habe lediglich die Meinung vertreten, dass Kanzler im Vergleich zu Führungskräften in der Wirtschaft eher gering bezahlt seien. Steinbrück, der wegen hoher Vortragshonorare in der Kritik steht, hatte in einem Interview erklärt, deutsche Regierungschefs bekämen gemessen an ihrer Leistung zu wenig Geld.

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