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Stefan Rieder und Andi Hackl sind Skijöring-Könige

4.7
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Am stärksten besetzt war wie gewohnt die offene Klasse. Am Ende setzten sich die Besten durch.
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Die besten Teams in der Jugendklasse.
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Siegerehrung in der Kinderklasse. Fotos: Helminger
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Ein Rennen wie im alten Rom: Das Gladiatoren-Gespann Resch/Resch/Stöckl im Ramsauer Kolosseum.
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Auch bei den kleinen Duos fuhr auf und hinter dem Motorrad der Ehrgeiz immer mit.
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Der Kampf um jeden Zentimeter auf »glitschigem« Geläuf. Fotos: Waßmuth

Ramsau - Seit Jahresbeginn bangten die MSC Mitglieder, ob es genügend schneien würde, um das Skijöring am Hochschwarzeck durchführen zu können. Es war glücklicherweise möglich. Die verheißungsvollen Wettervorhersagen traten glücklicherweise ein und so konnte Streckenchef Herbert Gschoßmann mit seinen Männern die Skijöringstrecke präparieren.


Anderl Maltan, der wie im letzten Jahr die verantwortungsvolle Position des Starters übernahm, wurde zusehens nervöser. Sprecher Markus Maltan rief zur Fahrerbesprechung. Die Teilnehmer versammelten sich im Start-Ziel-Bereich und sogleich konnte das Rennen beginnen. Erster Vorstand Stephan Hoven und zweiter Vorstand Andi Graßl konnten sich über die gelungene Organisation durch die fleißigen Mitglieder des MSC Ramsau freuen und hofften auf spannende Rennen. Leider gingen in diesem Jahr weniger Teilnehmer an den Start. Da es sich um den Ausweichtermin handelte, überschnitten sich andere Sportevents mit dem Skijöringtermin. Doch über 50 Teams nahmen teil.

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Die ersten Rennen absolvierten die Klasse 1a (Kinder). Der Nachwuchs setzte im Rennen das um, was er im Training gelernt hatte. Hart gekämpft wurde um die Plätze. Anna-Lena Lenz zeigte, dass man mit Frauen-Power mit den Jungs mithalten kann. Der erst siebenjährige Tommi Helminger hätte gerne mehr Gas gegeben, die 50er KTM ließ aber nicht mehr Geschwindigkeit zu. Nach zwei Läufen kam folgende Platzierung zustande. 1. Platz Stefan Gruber mit Skifahrer Felix Datz, 2. Platz Andi Helminger mit Emanuel Papert, 3. Platz Michi Gschoßmann mit Maximilian Punz.

Die Fahrer ab 12 Jahre der Klasse 1b schenkten sich ebenfalls nichts. Anna Schmölzl, die seit Jahren am Hochschwarzeck-Skijöring teilnimmt, zog souverän mit Skifahrer Xaver Boigs ihre Runden. Endstand: 1. Platz Thomas Streif mit Skifahrer Thomas Strobl, 2. Platz Anna Schmölzl mit Xaver Boigs, 3. Platz Maxi Koll mit Stefan Maltan.

In der Veteranenklasse gingen zehn Teams an den Start. Wie jedes Jahr dabei war das Vater-Sohn-Rivalen-Duo Beppo und Markus Wanka. Die Mädchen und Damen an den Versorgungsständchen hatten alle Hände voll zu tun, die nun zahlreich anwesenden Zuschauer mit warmen Getränken zu versorgen. Ohne Ausfälle kamen die Männer auf »alten« Maschinen ins Ziel und die Stockerlplätze wurden folgendermaßen verteilt: 1. Platz Toni Brandner mit Skifahrer Max König, 2. Platz Markus Wanka und Stefan Höllbacher, 3. Platz Michael Biermaier mit Richard Kühnhauser. Skijöring-Urgestein Beppo Wanka und Skifahrer Hias Köppl mussten sich mit dem »undankbaren« vierten Platz zufriedengeben.

In der Klasse Beiwagen ging nur ein Team an den Start. Dies hinderte das Gespann Resch/Resch/Stöckl aber nicht, Top-Läufe zu fahren. Sie zogen Runde um Runde und beim zweiten Lauf traten sie verkleidet als die drei Römer vom Hochschwarzeck in die Skijöringarena ein. Lange rote Römer-Umhänge flogen durch den kalten Hochschwarzeckwind.

Die offene Klasse folgte. 27 Teams waren am Start. Die Bahn hielt perfekt stand. Durch den Abrieb der vielen Skipaare entstanden allerdings einige eisige Stellen. Für alle Teilnehmer die gleichen Bedingungen. Glücklicherweise kam kein Schneefall auf.

Aufgrund des kleineren Starterfeldes konnten drei Läufe gefahren werden: ein Streichergebnis und zwei gültige Zeiten. Schnelle Läufe um eine Minute wurden gefahren. Die Damen und Herren der Zeitnahme erledigten ihre Aufgaben meisterhaft, nicht einen Fehlstart gab es. Die Startanlage wurde vor einigen Jahren vom MSC Ramsau gebaut und funktioniert einwandfrei. Die Fahrer kämpften erbittert um den Einzug in den Top-Five-Lauf. Die besten fünf Teams fuhren die endgültige Platzierung wie folgt aus. 1. Platz für Stefan Rieder mit Skifahrer Andi Hackl, 2. Platz Toni Brandner mit Markus König, 3. Platz Stefan Lederbauer mit Florian Fegg, 4. Platz Thomas Streif mit Thomas Strobl und 5. Platz für Florian Oberholzner mit Thomas Eder.

Die MSC Mitglieder verwandelten den Parkplatz der Hochschwarzeckbahn nach dem Rennen in Windeseile in den Urzustand, damit für den Faschingssonntag wieder ausreichend Parkplätze zur Verfügung standen. Bei der Siegerehrung im Gasthof »Nutzkaser« bekamen die Besten des Abends schöne Pokale, die wieder vom Sponsor PSM Protech gestiftet wurden. Firmenchefin Irene Wagner übergab zusätzlich Sonderpreise. Ma.He.