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Staudach-Egerndach ist ein Sonderfall: Stimmen müssen anders vergeben werden

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Foto: Symbolbild, pixabay

Die Gemeinde Staudach-Egerndach stellt im Landkreis Traunstein eine Besonderheit dar – denn dort funktioniert das Verteilen der Stimmen anders wie in allen übrigen Städten und Gemeinden. Man spricht in diesem Fall von einer »unechten Mehrheitswahl«. Das ist dann der Fall, wenn es nur einen Listenvorschlag gibt.

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Bei der »unechten Mehrheitswahl« kann der Wähler den vorliegenden Wahlvorschlag unverändert annehmen oder diesen durch Hinzufügen oder Streichen von Namen verändern.

Der Wahlberechtigte hat bei der Mehrheitswahl doppelt so viele Stimmen, wie Gemeinderatsmitglieder zu wählen sind.

In Staudach-Egerndach sind heuer zwölf Plätze im Gemeinderat zu vergeben, es gibt 23 Bewerber und der Wähler hat 24 Stimmen. Pro Kandidat darf aber nur eine Stimme vergeben werden. Das Recht der Stimmhäufelung (kumulieren) ist somit ausgeschlossen.

jal