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State Department warnt US-Bürger vor Pegida-Demos

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Pegada
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Anhänger von Pegada (Patriotische Europäer gegen die Amerikanisierung des Abendlandes) versammelten sich in Erfurt zu einer Kundgebung. Foto: Michael Reichel/Archiv Foto: dpa

Washington/Dresden (dpa) - Das State Department hat US-Bürger in einer Reisewarnung für Deutschland auf mögliche Gefahren im Zusammenhang mit Demonstrationen der islamkritischen Pegida-Bewegung hingewiesen.


Amerikaner in Deutschland sollten wegen angekündigter Proteste der «Patriotischen Europäer gegen die Islamisierung des Abendlandes» in einer Reihe deutscher Städte größere Menschenmengen meiden und besonders vorsichtig sein, hieß es in einer bereits am Montag herausgegebenen Mitteilung.

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Konkret wurden geplante Demonstrationen in Berlin, Frankfurt, München, Dresden, Leipzig und Köln in den kommenden Wochen sowie eine Kundgebung in Düsseldorf am Rosenmontag (16. Februar) erwähnt.

Sachsens Innenminister Markus Ulbig (CDU) nannte die Warnung eine «bedauerliche Übertreibung». Die Sicherheitslage im Land sei unverändert stabil, Gäste aus aller Welt seien herzlich willkommen.

Seit Oktober vergangenen Jahres gehen die Pegida-Anhänger meist montags in Dresden auf die Straße. In Leipzig ist an diesem Freitag eine Veranstaltung des lokalen Ablegers Legida geplant.

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