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Starke Medizinische Fachangestellte

Traunstein - Zur Zeugnisvergabe für die Medizinischen Fachangestellten hatten die Ärztlichen Kreisverbände Traunstein und Berchtesgadener Land die 61 Prüfungsteilnehmerinnen, von denen alle bestanden hatten, eingeladen. Die besten Ergebnisse bei der Kammerprüfung erreichten nach nur zweijähriger Ausbildung Simone Streitwieser (Dr. Schmidt, Kirchanschöring) und Sonja Herbst (Dres. Reiter und Vogt-Reiter, Bad Reichenhall).

Zu den Prüfungsbesten zählten ferner Renate Helminger (Kliniken Südostbayern AG, Traunstein), Katja Haselberger (Radiologische Gemeinschaftspraxis Dres. Bartsch, zur Nieden, Viermetz, Traunstein), Marion Würinger (Dres. Hornberger und Tanzer, Bad Reichenhall), Regina Vogl (Kliniken Südostbayern AG, Bad Reichenhall), Sandra Oberauer (Dr. Voit, Traunstein), Anja Haggenmiller (Dres. Hörterer, Staudach-Egerndach), Sonja Herbst (Dres. Reiter und Vogt-Reiter, Bad Reichenhall).

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Dr. Eberhard Biesinger als Vertreter des Ärztlichen Kreisverbands Traunstein erklärte auch im Namen von Dr. Reinhard Reichelt, Vorsitzender des Kreisverbands Berchtesgadener Land, dass die Eltern und Ausbilder durch ihre Anwesenheit ihre Wertschätzung ausdrückten, die sie ihren Töchtern und inzwischen ehemaligen Auszubildenden entgegenbringen. Aber auch die Lehrkräfte der Medizinischen Fachangestellten hätten weit mehr als das übliche Maß dazu beigetragen haben, um die Auszubildenden für die Prüfung fit zu machen.

Dr. Biesinger beglückwünschte die Absolventinnen zu ihrem Erfolg. Er verwies auf die Rolle der Medizinischen Fachangestellten als wichtiges Bindeglied zwischen Ärzten und Patienten. Um Patienten optimal betreuen zu können, sei es unerlässlich, sich mit der Krankengeschichte, aber auch mit der persönlichen Situation der Patienten auseinanderzusetzen. Aus diesen Geschichten könnten sie lernen, denn sie erzählten von ungesunder Lebensführung, falscher Ernährung und auch persönlichen Problemen.

Die Leiterin des Fachbereichs Gesundheit in der Staatlichen Berufsschule II, Studiendirektorin Elisabeth Janott, gab den frischgebackenen Medizinischen Fachangestellten mit auf den Weg, dass das, was sie gelernt und sich erarbeitet hätten, ihnen niemand mehr wegnehmen könne. Das Erlernte sei jedoch nur Grundlage für das weitere Leben. Dies sollten sie nie vergessen. Die Arbeitssituation sei gut, denn bis auf wenige Ausnahmen hätten alle eine Stelle. Bemerkenswert dabei sei, dass ein großer Prozentsatz der Absolventinnen in ihren jeweiligen Ausbildungspraxen bleibe. Bjr