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Sportschützen Obersalzberg ohne eigenen Stand

Berchtesgaden (H.F.) – Die Jahreshauptversammlung des SSV Obersalzberg fand heuer früher als sonst statt. So konnten die Mitglieder sofort nach dem letzten Übungsschießen über die neue Situation, die sich durch die Kündigung des Mietvertrages durch den VDK ergeben hat, informiert werden. Denn das Gasthaus »Holzkäfer« inklusive Schießstand schließt zum 31. Dezember.

Die Klassensieger (v.l.): Michaela Fendt, Anton Kurz, Traudl Schaumann, Helmut Fendt.

Mit der Begrüßung der Mitglieder und der Ehrenschützenmeister Annemarie Pohl und Walter Worbs eröffnete Schützenmeister Christian Neder die Versammlung im Gasthaus »Holzkäfer«. Neder listete in seinem Jahresbericht alle sportlichen und gesellschaftlichen Veranstaltungen auf. Als ersten Höhepunkt in seinem Jahresbericht nannte der Schützenmeister das vereinsinterne Königsschießen im Januar. 60 Schützen hatten an vier Tagen um die Königswürde gekämpft. Den Königstitel sicherte sich Maresa Schaumann. Ritter wurden Michaela Fendt und Christiane Brust.

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Der Sportwartbericht von Stephan Woratschek umfasste detailliert alle Ergebnisse. Gute Platzierungen erreichten die Schützen der Seniorenklasse bei verschiedenen Wettkämpfen im Gau. Erfolgreich agierte die Rundenwettkampf-Mannschaft des SSV. Sie schaffte in die Klasse C 1 den 3. Platz und liegt in der laufenden Wettkampfrunde sogar auf dem ausgezeichneten 2. Platz.

2. Kassier Helmut Fendt junior legte die finanzielle Situation des Vereins offen. Mit einem leichten Überschuss kann in das neue Schützenjahr gestartet werden.

Der Bericht des Schriftführers Helmut Fendt befasste sich in der Hauptsache mit der Vereinsstatistik und den Ergebnissen der Übungsschießen des Jahres 2013. Anschließend gab er die Pokalgewinner der jeweiligen Klassen bekannt (siehe Kasten).

Dann informierte der Schützenmeister die Versammlung über den aktuellen Stand in Sachen »Holzkäfer«-Verkauf, Kündigung des Schießstandes und Weiterführung des Schießbetriebs nach dem 31. Dezember. Um die wöchentlichen Übungsschießen übergangslos zu gewährleisten, nimmt der Verein das Angebot der FSG Berchtesgaden an, deren Schießstand an einem eigenen Übungsabend zu nutzen. Mit dieser Maßnahme wird dem Verein Zeit gegeben, nach Alternativen zu suchen, oder im günstigsten Fall unter dem neuen Besitzer den Schießbetrieb am »Holzkäfer«-Schießstand wieder aufzunehmen.

In der anschließenden lebhaften, aber fairen Diskussion wiesen einige Mitglieder auf mögliche Probleme hin, welche die Übergangslösung in Berchtesgaden mit sich bringen könnte. Der Vorstand versprach, sich um Lösungen zu bemühen und bat die Mitglieder, den Verein in dieser schwierigen Lage zu unterstützen und ihm weiterhin die Treue zu halten.