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So werden Tastatur und Displays super sauber

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Tastaturreinigung
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Bei mechanischen Tastaturen lassen sich die Tasten ablösen - dann kommt man auch besser an den darunter liegenden Schmutz heran, während die Tasten etwa in der Spülmaschine gereinigt werden. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn Foto: dpa
Ulrike Kuhlmann
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Ulrike Kuhlmann ist Redakteurin bei der Fachzeitschrift «c't». Foto: Melissa Ramson/Heise Medien/dpa-tmn Foto: dpa
Rainer Schuldt
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Rainer Schuldt ist Ressortleiter bei der «Computer Bild». Foto: Katharina Rose/Computer Bild/dpa-tmn Foto: dpa
Displayreinigung
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Mit einem fusselfreien Tuch werden empfindliche Displays wieder sauber. Foto: Andrea Warnecke/dpa-tmn Foto: dpa

Brotkrümel, Staub und Fingerabdrücke - Tastaturen und Monitore verschmutzen schneller, als es manchem Nutzer lieb ist. Wie rückt man dem Dreck am besten zu Leibe?


Hamburg (dpa/tmn) - Es reicht mitunter, vor der Arbeit am Computer die Hände nicht zu waschen oder währenddessen zu essen: Schon kleben die Tasten beim Tippen. Und dazwischen klemmen unschöne Krümel. Hin und wieder ist es deshalb Zeit für eine Reinigung.

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Zunächst einmal können Sie die Tastatur vorsichtig ausklopfen. So fallen viele Krümel heraus. Zur Feinarbeit eignet sich ein weicher Pinsel, um tiefer zwischen die Tasten zu kommen. Druckluft-Spraydosen blasen Staub aus den Ritzen. Der Staubsauger bleibt dagegen lieber im Haushaltsschrank. »Die sind in der Regel viel zu stark und könnten die Tasten lösen oder die Kontakte beschädigen«, erläutert Rainer Schuldt von der Zeitschrift »Computer Bild«.

Verkrustungen, oberflächliche Vergilbungen und Hautschüppchen entfernt ein feuchtes Allzwecktuch meist gut. Im Handel gibt es spezielle Knete, die man auf die Tastatur drückt, um sie zu reinigen und zu desinfizieren. Die Mittel stoßen jedoch bei stark verdreckten Tastaturen an ihre Grenzen. Diese werden damit nicht sauber, sagt Ulrike Kuhlmann vom Computermagazin »c't«.

Waschgang für Tasten

Die Tasten mechanischer Tastaturen lassen sich abnehmen und im Besteckkorb der Spülmaschine reinigen, wie Andreas Hentschel von der Fachzeitschrift »Chip« erklärt. Dazu den Korb verschließen, am besten mit einem Stück Draht oder einer Büroklammer, damit die Tasten beim Spülgang nicht in der Maschine umherfliegen.

Als Alternative taugt ein schleuderfreier Waschmaschinengang bei 30 Grad, aber nicht mit färbender Wäsche. Die Tasten sind dabei in einem Wäschebeutel. Nach der Reinigung auf einem Küchenpapier trocknen, damit die Feuchtigkeit aufgesaugt wird.

Wichtig für das Puzzle-Spiel nach dem Waschgang: Vorher ein Foto von der Tastatur machen, damit die sauberen Tasten wieder am richtigen Platz landen.

Fusselfrei dem Staub zu Leibe rücken

Spezielle Lappen für Monitore oder Displays sind ebenso wie Spezialreiniger recht teuer - und eigentlich verzichtbar. Ein normales, fusselfreies Tuch reicht auch, um Schlieren, Staub und Fingerabdrücke zu entfernen. »Keine Papiertücher nehmen, weil darin oft Holz enthalten ist, was die Displays zerkratzt«, rät Kuhlmann.

Auf gar keinen Fall sollte man einen Schwamm oder ein Tuch mit rauer Oberfläche verwenden, erklärt Hentschel. »Bei Folien und Kunststoff, wie sie für Displays verwendet werden, richtet das nur Schaden an.«

Kuhlmann empfiehlt warmes Wasser mit etwas Spülmittel. Darin den Lappen tauchen und sehr gut auswringen. »Es darf keine Feuchtigkeit zwischen Rand und Display laufen.« Vorsichtig über das Display fahren, ohne zu fest aufzudrücken.

Dann wischen Sie mit einem Lappen nach, der in klares Wasser getränkt und gut ausgewrungen wurde. Und ein weiteres Mal mit einem trockenen Lappen. Wichtig: Immer von außen nach innen vorgehen. Sonst schiebt man den Staub unter den Rand des Bildschirms.

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