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So verbessern Geschwister ihr Verhältnis zueinander

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Mutter mit zwei Töchtern
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Wachsen Geschwister zusammen auf, verbinden sie viele gemeinsame Erlebnisse. Doch das Verhältnis zueinander ist meist auch durch Konflikte geprägt. Foto: Patrick Pleul Foto: dpa

Geschwister kann man sich nicht aussuchen. Rivalitäten oder große Wesensunterschiede stören oft das Verhältnis. Diese Tipps helfen, miteinander klarzukommen:


Weinheim (dpa/tmn) - Die Beziehungen zu den Geschwistern prägen Menschen ein Leben lang. Oft ist das Geschwisterverhältnis durch Ambivalenz geprägt - eine Mischung aus Liebe und Wut, Glück und Neid, heißt es in der Zeitschrift »Psychologie Heute« (Ausgabe Oktober 2018).

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An den Beziehungen zu seinen Geschwistern lässt sich aber auch arbeiten. Dabei können Dinge helfen wie:

- Ungerechtigkeiten benennen: Mit den Geschwistern darüber reden, inwieweit die Eltern einen unterschiedlich behandelt haben - und wie sich das angefühlt hat.

- Muster durchbrechen: versuchen, alte Rollenverteilungen abzulegen. Nicht immer der Vernünftige sein, nur weil die anderen das erwarten. Wer sich überraschend verhält, schafft neue Verbindungen zu Bruder oder Schwester.

- Realität akzeptieren: Die Geschwister so nehmen, wie sie sind - ohne sie verändern zu wollen. Sich selbst daran erinnern, dass man erwachsen ist und aus vielen Situationen selbstbestimmt hinausgehen kann.

- Erinnerungen teilen: sich über die unterschiedlichen Perspektiven auf die gemeinsame Kindheit austauschen und sich selbst dabei ein Stück weit neu entdecken.