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Sicher auf einem Strommast arbeiten

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Sicher auf einem Strommast arbeiten
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Ein Arbeiter kniet auf einem Strommast. Foto: Karl-Josef Hildenbrand/dpa Foto: dpa

Da kann einem schon beim Hinschauen schwindelig werden! Hoch über dem Boden kontrolliert und repariert ein Arbeiter die Leitungen eines Strommastes. Er tauscht zum Beispiel alte Teile gegen Ersatzteile aus.


Damit der Arbeiter dabei nicht abstürzt, trägt er einen Sicherheitsgurt. Daran befinden sich zwei Haken, die er am Mast einklinkt - ähnlich wie beim Klettern im Hochseilgarten.

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Für seine Arbeit braucht er eine spezielle Ausbildung. Denn die Arbeit auf einem Strommast ist nicht nur wegen der Höhe gefährlich. Durch die Leitungen fließt auch Strom. Die Leitungen stehen also unter Spannung. Diese Spannung kann auf einen Menschen überspringen.

«Das kann man sich vorstellen wie bei einem Blitz», erklärt ein Experte. «Wenn der Blitz jemanden ungünstig trifft, ist diese Person im schlimmsten Fall tot.» Deshalb muss der Strom zuerst abgestellt werden. Dann kann die Arbeit losgehen.

Zusätzlich prüft der Arbeiter, ob die Leitung spannungsfrei ist. Dafür berührt er die Leitung mit einem Spannungsmesser. Das ist ein etwa zwei Meter langer, spezieller Stab. Erst wenn alles sicher ist, beginnt die Arbeit.