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Sexueller Übergriff in Garmisch war frei erfunden

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Garmisch Sexuelle Belästigung
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Foto: dpa/Symbolbild

Garmisch-Partenkirchen. Der Fall einer jungen Frau, die ihren Angaben zufolge am 28. Oktober auf dem Nachhauseweg von zwei Unbekannten in einen Hof gezogen worden war, beschäftigte seitdem die Kriminalpolizei. Jetzt gab die 21-Jährige zu, den Überfall frei erfunden zu haben. Gegen sie wird nun wegen Vortäuschens einer Straftat ermittelt.

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Am Morgen des 28. Oktober hatte eine junge Frau bei der Polizei gemeldet, kurz zuvor Opfer eines sexuellen Übergriffs geworden zu sein. Sie habe sich zu Fuß auf dem Heimweg von einer Bar in Garmisch-Partenkirchen befunden, als sie von zwei unbekannten Männern angegangen und in einen unbeleuchteten Hof gezogen worden wäre. Letztlich sei es ihr gelungen, sich loszureißen und zu flüchten. Die sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahmen der Polizei verliefen ergebnislos. Der Kriminaldauerdienst der Kripo Weilheim und die Kriminalpolizeistation Garmisch-Partenkirchen übernahmen noch in der Nacht die Ermittlungen.

Bald schon ergaben sich für die Ermittler Zweifel an der Glaubwürdigkeit der geschilderten Geschehnisse. Im weiteren Fortgang konnten diese Zweifel anhand von Überprüfungen erhärtet werden. Schließlich räumte die 21-Jährige vor wenigen Tagen bei einer erneuten Vernehmung durch Ermittler der Kripo Garmisch-Partenkirchen ein, die Tat frei erfunden zu haben. Zur Motivation ihres Handelns offenbarte sie sich gegenüber der Kriminalpolizei. Weil dies aber nun Gegenstand weiterer Ermittlungen und noch nicht überprüft ist, können dazu derzeit keine Angaben gemacht werden.

Wegen Vortäuschens einer Straftat wird sich die 21-Jährige nun selbst verantworten müssen.

Polizeipräsidium Oberbayern Süd