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Sexualmord bei Lindau: Verteidiger legt Revision ein

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Richterhammer
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Auf der Richterbank liegt ein Richterhammer. Foto: Uli Deck/Archiv Foto: dpa

Kempten (dpa/lby) - Nach einem Sexualmord an einer 22 Jahre alten Frau in Weißensberg bei Lindau soll der Bundesgerichtshof den Fall prüfen. Wie ein Sprecher des Landgerichtes in Kempten am Mittwoch sagte, hat der Verteidiger des zu lebenslanger Haft Verurteilten einen Revisionsantrag gestellt. Die Strafkammer des Gerichts hatte den 35-Jährigen in der vergangenen Woche auch zur Sicherungsverwahrung nach Verbüßen der Gefängnisstrafe verurteilt. Grund war, dass der in Deutschland geborene Serbe bereits wegen einer Vergewaltigung vorbestraft war.


Nach Überzeugung der Richter in Kempten hatte der Angeklagte Mitte 2017 seine ehemalige Nachbarin vergewaltigt und durch Ertränken in der Badewanne umgebracht. Das Gericht ging davon aus, dass der Mann sich eigentlich an seiner ehemaligen Lebensgefährtin vergehen wollte. Deswegen fuhr er zu der Wohnung, wo das Paar einstmals gemeinsam lebte, traf dort aber nur zufällig auf die Nachbarin, die dann das Opfer wurde.

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Der 35-Jährige hatte zugegeben, für den Tod der 22-Jährigen verantwortlich zu sein. Das Ertrinken der Frau schilderte er aber als Unfall. Eine Vergewaltigung der Ex-Nachbarin stritt der Mann ab. Sein Anwalt hatte lediglich acht Jahre Haft wegen Totschlags verlangt.

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