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Segnung von Homo-Ehen beschäftigt Landessynode

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Schwabach (dpa/lby) - Evangelische Pfarrer in Bayern können künftig möglicherweise selbst entscheiden, ob sie gleichgeschlechtliche Paare öffentlich segnen wollen oder nicht. Über den entsprechenden Vorschlag einer Arbeitsgruppe will das evangelische Kirchenparlament - die Landessynode - bei ihrer Frühjahrestagung im mittelfränkischen Schwabach debattieren. Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm sagte am Montag, er sei gespannt, was die Landessynode dazu sage. Bedford-Strohm gilt als Befürworter der Ehe für alle.


Bisher können gleichgeschlechtliche Partnerschaften - sogenannte Homo-Ehen - nicht in öffentlichen Gottesdiensten, sondern nur im seelsorgerlichen Rahmen gesegnet werden. Eine Entscheidung über die künftige Handhabung wird erwartet. Die Frühjahrestagung der Landessynode, die am Sonntag mit einem Gottesdienst eröffnet worden ist, endet an diesem Donnerstag.

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Die Landessynode ist das oberste Entscheidungsorgan der evangelischen Landeskirche und wird von den 13 000 bayerischen Kirchenvorstehern gewählt. Die Synodalen kommen zweimal im Jahr in wechselnden Städten zusammen.

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