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Schnelles Internet für den Bereich Mittelstation am Königssee

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Bürgermeister Hannes Rasp (l.) mit den Vertretern der Telekom Deutschland GmbH, Herr Kreier (M.) und Herr Dentgen (r.). Foto: Gemeinde Schönau a. Königssee

Schönau am Königssee (fb) – Die Telekom baut ihr Netz in der Gemeinde Schönau am Königssee weiter aus. Nach der Fertigstellung gibt es im Bereich Jennerbahn-Mittelstation und Dr. Hugo-Beck-Haus Anschlüsse mit Tempo von 100 MBit/s (Megabit pro Sekunde) bis zu 1 Gbit/s. Nach der Fertigstellung können sieben Haushalte die neuen Anschlüsse nutzen.


Die Telekom wird dazu rund fünf Kilometer Glasfaser verlegen und einen Glasfasernetzverteiler aufstellen. Damit hat der Kunde einen Anschluss, der alle Möglichkeiten für digitale Anwendungen bietet: Von Video-Streaming übers Gamings bis zum Arbeiten von zu Hause aus. Er eignet sich auch für Technologien wie Virtual Reality, Telemedizin und Smart Home.

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„Die Ansprüche der Bürgerinnen und Bürger an ihren Internet-Anschluss steigen ständig. Bandbreite ist heute so wichtig wie Gas, Wasser und Strom“, so Hannes Rasp, Erster Bürgermeister von Schönau am Königssee. „Wir haben mit der Telekom einen starken Partner an unserer Seite. So sichert sich unsere Gemeinde einen digitalen Standortvorteil und wird als Wohn- und Arbeitsplatz noch attraktiver.“ Den entsprechenden Vertrag unterzeichneten Bürgermeister Rasp sowie als Vertreter der Telekom Regionalmanager Norbert Kreier und Frank Dentgen, Projektbeauftragter der Technik Niederlassung Süd, im Rathaus von Schönau am Königssee.

„Wir danken der Gemeinde für das entgegengebrachte Vertrauen und werden das Projekt zügig umsetzen“, so Norbert Kreier, Regionalmanager der Deutschen Telekom.

So läuft der Ausbau ab

Die Telekom steigt nun in die Feinplanung für den Ausbau ein. Dieser wird allerdings frühestens in vier Jahren über die Bühne gehen. Als Erstes wird eine Tiefbau-Firma ausgewählt und Material bestellt. Parallel dazu werden Baugenehmigungen eingeholt. Sobald alle Leitungen verlegt und alle Verteiler aufgestellt sind, erfolgt die Anbindung ans Netz der Telekom. Anschließend können die Kunden die neuen Anschlüsse buchen.

In der Regel werden nach dem Ausbau Geschwindigkeiten von bis zu 100 MBit/s an den Anschlüssen zur Verfügung stehen. Aufgrund der technischen Anforderungen wurde für einige Gebäude im Rahmen des Ausbaukonzepts eine Sonderlösung vereinbart. Hier endet das Glasfaserkabel nicht im MFG am Straßenrand, sondern die Glasfaserkabel werden bis in die Häuser gezogen. Damit das möglich ist, müssen die Hauseigentümer eine Einverständniserklärung unterschreiben. Die Eigentümer werden von der Telekom direkt kontaktiert, sobald die Gemeinde die notwendigen Kontaktdaten weitergegeben hat.