Schneetreten stärkt die Abwehrkräfte

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Barfuß im Schnee laufen: Geübte schaffen bis zu drei Minuten. (Foto: Sachon/Kneipp-Bund)

Berchtesgadener Land – Eine besondere Kneippsche Anwendung für den Winter ist das Schneetreten, denn Schnee stärkt die Abwehrkräfte. Er kann gegen Abgeschlagenheit, Müdigkeit und in manchen Fällen auch gegen chronische Kopfschmerzen helfen. Schnee senkt die Infektanfälligkeit und vermindert sogar in einigen Fällen übermäßige Fußschweißbildung, so der Kneipp-Verein Berchtesgadener Land.


Alles, was man dafür tun muss: eine kurze Zeit durch ihn hindurchstapfen – aber richtig. Schneetreten wirkt bei regelmäßiger Anwendung sehr nachhaltig und fühlt sich bei richtigem Vorgehen überhaupt nicht kalt, sondern erfrischend an.

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Auch Kinder lieben die Aktivität, weil es den Füßen so ein Kribbeln bereitet und einem hinterher – vor allem zum Einschlafen – schön warm ist. Ideal ist frisch gefallener, weicher Schnee. Man braucht nur beim ersten Mal ein bisschen Überwindung, außerdem ein Frottee-Handtuch und warme Socken. Man sollte sicherstellen, dass die Socken vor dem Laufen warm sind. Gelaufen wird so lange, bis es einem unangenehm wird. Geübte schaffen bis zu 3 Minuten. Anschließend soll man die Füße trocknen, Wollsocken überstreifen, sich weiter bewegen oder ins warme Bett legen. Wichtig: Allgemein sollte man nicht in den verharschten Schnee treten, denn hier kann es zu Schnittverletzungen kommen. Das Schneetreten ist auch nicht für Frierende oder bei Harnwegsinfektionen geeignet – ebenso wenig bei Blasen- oder Nierenerkrankungen sowie bei arteriellen Durchblutungsstörungen mit Schmerzen beim Gehen oder für Frauen bei Monatsblutung.

Videos zum Tipp können auf Instagram unter »kneippbund_de« und auf dem Youtube-Kanal Kneipp-Bund e.V gesehen werden. fb

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