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Schneeglöckchen sprießen - aber es wird wieder kalt

Offenbach (dpa) - Die ungewöhnliche Milde dieses Winters hat erste Blüten hervorgelockt. Aber in den nächsten Tagen kehrt der Winter zurück, vorerst nur mit Frost und ohne Schnee.

Trübes Wetter im Norden
Eine geschlossene Wolkendecke hängt in Hamburg über dem Hafen. Foto: Axel Heimken Foto: dpa

Vielerorts im Westen Deutschlands blühen die Haselsträucher - nach Auskunft von Meteorologen rund drei Wochen früher als sonst. Und damit beginnt auch das Leiden vieler Allergiker.

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Der Deutsche Wetterdienst (DWD) in Offenbach startete am Dienstag seine regelmäßige Pollenflugvorhersage. Damit können sich Betroffene über die Situation informieren. Für Mittwoch meldete der DWD geringe Belastung mit Haselpollen entlang des Oberrheins und im Westen Deutschlands.

Schon am 24. Dezember war die erste blühende Hasel im Westen gemeldet worden, in der ersten Januarwoche wurden Haselblüten an über 50 Stationen bis in die Mitte Deutschlands registriert.

In vielen Gärten schauen schon Schneeglöckchen aus der Erde, auch die gelben Blüten der Winterlinge sind zu sehen. Neuer Frost, wie er in den nächsten Tagen erwartet wird, schadet den Pflanzen nicht, sie sind dagegen abgehärtet.

Mit den fast frühlingshaften Temperaturen ist aber vorerst Schluss. Am Donnerstag lässt kalte Luft aus Nordosten die Werte in Richtung Gefrierpunkt sinken. Bis zum Wochenende werde die Kälte bis in den Südwesten vorgedrungen sein, sagte DWD-Meteorologe Christian Herold. «Der große Schnee bleibt aber aus.» Die kontinentale Kaltluft sei eher trocken.

DWD-Pollenflug-Gefahrenindex