Schleierfahnder stoppen Nordmazedonierin mit Drogen im Gepäck

Eine Polizistin hält eine Winkerkelle hoch
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Foto: Sebastian Willnow/zb/dpa/Symbolbild

Piding – In der Nacht von Montag, 10.Mai auf Dienstag, 11. Mai, beendeten Beamte der Grenzpolizeiinspektion Piding die etwas planlose Reise einer 45-jährigen Nordmazedonierin. Im Gepäck führte die Frau Drogen mit sich.


Ohne gültigen Reisepass und erforderlichen Corona-Negativtest war sie am Vortag von ihrer Wahlheimat Belgien in Richtung Balkan aufgebrochen. Die Transitfahrt durch mehrere Länder klappte zwar zunächst, aber an der Grenze zu Kroatien war dann Schluss; die Dame musste zurück. Nachdem ihr die Weiterreise verwehrt wurde, blieb ihr nur noch der Rückzug in Richtung Norden.

Kurz nach der Wiedereinreise über den Grenzübergang Bad Reichenhall, auf Höhe der Anschlussstelle Piding-Nord, war die Fahrt mit ihrem belgischen Renault Megane dann endgültig zu Ende. Starker Marihuanageruch im Fahrzeuginnenraum führte die Fahnder zu einigen illegalen Reisemitbringsel, welche die Frau bereits aus Belgien mitgenommen haben dürfte. In diversen Gegenständen und Kleidungsstücken, die sich auf der Rücksitzbank und dem Beifahrersitz befanden, kamen insgesamt rund 30 Gramm Marihuana zusammen. Ein durchgeführter Drogenschnelltest verlief positiv.

Nach der Blutentnahme im nächstgelegenen Krankenhaus, musste die gebürtige Jugoslawin ein paar Stunden in der Zelle der Fahnder verbringen. Die weitere Sachbearbeitung wegen der Verstöße gegen das Betäubungsmittel- und des Aufenthaltsgesetzes übernahm im Anschluss die Ermittlungsgruppe. Aufgrund ihres Drogenkonsums war an eine Weiterfahrt nicht zu denken.

Im Falle einer Verurteilung muss die Frau mit einer hohen Geldstrafe und einem Fahrverbot rechnen.

fb/red