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Schlechter Start in die Frühjahrsrunde

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Brenzlige Strafraumszene zwischen Pidings Angreifer Michi Unterreiner und Bischofswiesens Keeper Stefan Schnitzlbaumer. (Foto: Bittner)

Der Frühjahrsstart verlief für den FC Bischofswiesen nicht nach Wunsch. Gegen den ASV Piding gab es am Ende eine klare 1:3-Niederlage. Die Bischofswieser agierten auswärts zu zaghaft, brachten zu wenig Zug in ihre Bemühungen und legten vor dem Kasten kaum Entschlossenheit an den Tag. So geriet das Tor von Pidings Keeper nur selten in Gefahr.


Die Gastgeber begannen forsch: Hansi Freimanner tauchte gleich zweimal (5./6. Minute) fast frei vor dem Bischofswieser Torwart auf. Doch Stefan Schnitzlbaumer musste noch nicht eingreifen, weil der ASV-Stürmer die Kugel jeweils weit verzog. Die Anfangsphase zeigte jedoch: Der FCB offenbarte große Abwehrlücken. Diese wusste Piding später zu nutzen.

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Nichtsdestotrotz verliefen die Minuten bis zum Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Markus Putze (DJK Nußdorf) ausgeglichen. Die Bischofswieser Gäste waren mit dessen Abseitsauslegung jedoch nicht immer zufrieden. Bis zum nächsten echten Torschuss verstrich fast die gesamte erste Hälfte – erst in der 41. Minute wagte es Michael Flatscher einmal aus 16 Metern, Schnitzlbaumer hielt aber sicher. 100 Sekunden drauf lag das Leder dennoch im Tor: Hansi Freimanner legte uneigennützig auf Stefan Beranek quer, der zentral aus 13 Metern flach ins rechte Eck einnetzte – 1:0 (42.). Diese Führung nahmen die Pidinger mit in die Pause.

Der zweite Durchgang begann – mit zwei Chancen des Pidingers Hansi Freimanner – wie der erste: Der Torjäger zog bei einem 20 Meter-Freistoß wuchtig mit dem Vollspann ab, Keeper Schnitzlbaumer bugsierte das Leder mit den Fingerspitzen an den Außenpfosten (48.). Nur Augenblicke drauf verzog Freimanner die Kugel aus guter Position (49.). Bischofswiesen agierte weiter nicht entschlossen genug, das 2:0 lag in der Luft und fiel in Minute 53.

Eine Stunde war knapp rum, als die Bischofswieser Elf von Coach Sebastian Parma einmal etwas gefährlicher wurde. Ein guter Kopfball von Kapitän Markus Huthöfer vom Elfmeterpunkt wurde jedoch eine sichere Beute von Tobi Scholzes. Drei Minuten später fiel die Entscheidung: Schnitzlbaumer wollte einen langen Ball aus der Pidinger Abwehr heraus außerhalb seines Hoheitsgebietes mit dem Kopf klären. Dies gelang nur mittelprächtig, der störende Peter Freimanner angelte sich die Kugel, brachte sie mit dem Rücken zum Kasten unter Kontrolle, drehte sich und zog dabei aus rund 30 Metern ab. Der Ball flog per Bogenlampe über den FCB-Torhüter hinweg zum 3:0 (64.) in die Maschen.

Acht Minuten vor dem Ende hätte der eingewechselte Burak Yalcin fast zum 4:0 getroffen, verzog die Kugel aber freistehend. Stattdessen gelang Bischofswiesen der Ehrentreffer durch einen wuchtigen Drehschuss des unermüdlichen Christoph Gruber (88.) unter die Latte. Das feine Zuspiel kam vom später eingewechselten Michael Ottmann. Sekunden vor dem Schlusspfiff vergab Pepe Freimanner das 4:1 nur um Haaresbreite (90. +1). Hans-Joachim Bittner