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Schlechte Pläne für die Zukunft?

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Geldscheine liegen auf einem Tisch
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Wofür soll die Regierung Geld ausgeben? Darüber gibt es Streit. Foto: Monika Skolimowska/dpa-Zentralbild/dpa Foto: dpa

Familien mit Kindern sollen extra Geld bekommen. Dinge wie Lebensmittel und Spielzeug sollen billiger werden, weil der Staat auf Einnahmen verzichtet. Und wer ein Elektroauto kauft, soll Geld vom Staat dazu kriegen. Über einen Teil dieser Pläne der Regierung wurde am Montag im Bundestag entschieden.


Doch warum soll sich so viel ändern? Das liegt an der Corona-Krise. Manche Firmen verkaufen gerade weniger ihrer Produkte wie zum Beispiel Autos. Viele Menschen konnten weniger arbeiten. Deswegen haben sie weniger Geld.

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Mit ihren Plänen will die Regierung helfen. Das nennt sich Konjunkturpaket. Viele Fachleute haben es gelobt. Es sei etwa wichtig, den Autofirmen zu helfen. Denn viele Menschen in Deutschland arbeiten für sie und wollen ihren Job behalten.

Doch es gibt einige junge Menschen, die das Paket nicht gut finden. Sie gehören zum Jugendrat der Generationenstiftung. In dieser Organisation setzen sich Leute im Alter zwischen 16 und 25 Jahren gemeinsam für politische Themen ein. Denn sie meinen, es werde nicht genug auf ihre Sorgen und Wünsche gehört. »Leider ist das Konjunkturpaket nicht mehr als eine Mogelpackung«, sagte etwa Elia Mula. Mogelpackung bedeutet: Es sieht nach mehr aus als drin ist.

Die Regierung probiere nicht, die wichtigen Probleme der Zukunft zu lösen, meint der Jugendrat. Der Klimawandel zum Beispiel werde sich so nicht aufhalten lassen. »Was die Regierung mit ihrem Nicht-Handeln und dem Konjunkturpaket betreibt, ist nichts anderes als der Ausverkauf unserer Zukunft«, sagte Elia Mula. Außerdem würde die Regierung nicht genug für arme Menschen tun. Auch das extra Geld für Familien mit Kindern sei viel zu wenig, findet der Jugendrat.

Manche Politiker und Politikerinnen sagen dagegen, der Staat könne nicht für alles viel Geld ausgeben. Elia Mula findet, es werde an den falschen Stellen ausgegeben. Die Regierung müsse die Pläne ändern.

Internetseite der Generationen-Stiftung