Schlag gegen Drogenhändlerszene in der Oberpfalz

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Justitia
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Eine Statue der Justitia hält eine Waage in ihrer Hand. Foto: David-Wolfgang Ebener/Archiv Foto: dpa

Regensburg (dpa/lby) - Nach monatelangen Ermittlungen in der Oberpfälzer Rauschgiftszene sind zwei Männer zu Haftstrafen von vier und gut fünf Jahren verurteilt worden. Fünf weitere Tatverdächtige sitzen in Untersuchungshaft, wie die Polizei am Donnerstag in Regensburg mitteilte. Die Fahnder stellten unter anderem 34 Kilogramm Marihuana, ein Kilogramm Kokain und vier Kilogramm Haschisch sicher, den Großteil davon in einer Wohnung in Amberg.


Vor einem Jahr war die Regensburger Polizei den Angaben nach möglichen Drogendelikten in der Stadt auf die Spur gekommen. Kripo und Staatsanwaltschaften in Regensburg, Amberg, Weiden und Nürnberg begannen mit den Ermittlungen und machten schließlich etwa 70 Tatverdächtige aus. Letztlich erging gegen sieben Männer davon im Alter von 26 bis 33 Jahren Haftbefehl.

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Es sei erschreckend, »wie gewissenlos Dealer aus rein wirtschaftlichen Interessen heraus die Gesundheit von zahllosen Menschen gefährden«, sagte Polizeipräsident Gerold Mahlmeister.