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Scheinwerferreinigungs-Anlage am Auto immer anlassen

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Scheinwerferreinigungs-Anlage
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Für bessere Sicht: Die Anlage zur Scheinwerferreinigung kostet Wischwasser, sorgt aber für mehr Sicherheit. Foto: Conny Kurz/TÜV SÜD/dpa-tmn Foto: dpa

Bloß um Wischwasser zu sparen, sollten Autofahrer nicht die Scheinwerferreinigungs-Anlage deaktivieren. Denn verschmutzte Lichtsysteme stellen ein erhebliches Unfallrisiko dar.


Berlin (dpa/tmn) - Auf winterlichen Fahrten verdreckt die Frontscheibe schneller als im Sommer. Manche Autofahrer nervt es, wenn die Füllstandswarnung ihrer Scheibenwaschanlage öfter aufblinkt.

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Tipps kursieren, eine damit gekoppelte Scheinwerferreinigung in der Software des Wagens deaktivieren zu lassen, um Wischwasser zu sparen. Auch wenn das in manchen Fällen technisch machbar sei, raten Experten dringend davon ab. »Das ist keine gute Idee, die Anlage muss funktionieren«, rät Eberhard Lang vom Tüv Süd. Für bestimmte Scheinwerfer sei sie sogar gesetzlich vorgeschrieben.

Eine Scheinwerferreinigungs-Anlage hilft dabei, die Leistungsfähigkeit der Lichttechnik zu erhalten. Nach einer Winterfahrt von 15 Minuten durch Salz und Schmutz büßen Autofahrer 80 Prozent des Lichts ein - das bedeutet einen »dramatischen Rückgang an Leuchtweite«. Zudem blenden die Scheinwerfer schon bei ein wenig Schmutz.

Bei der Hauptuntersuchung müssten die Prüfer eine nicht funktionierende Anlage beanstanden. Die Dusche für die Scheinwerfer verbrauche zwar reichlich Wasser, heißt es beim Tüv Süd. Die meisten Autos mit einer solchen Reinigungsvorrichtung hätten aber deshalb einen größeren Vorrat an Bord.

Pressemitteilung des Tüv Süd