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Schalke rettet die Saison: 2:1 bei Verfolger Freiburg

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Die Mannschaft von Schalke bedankt sich dem 2:1-Sieg beim Publikum. Foto: Patrick Seeger Foto: dpa

Freiburg (dpa) - Glückliche Schalker haben durch ein 2:1 (1:0) beim direkten Verfolger SC Freiburg Platz vier in der Bundesliga verteidigt und sich die Teilnahme an der Qualifikation zur Champions League gesichert.


Das einzige Schalker Tor durch Julian Draxler (20. Minute) vor 24 000 Zuschauern reichte am Samstag für den Vorhof der Fußball-Königsklasse, weil SC-Kapitän Julian Schuster per Eigentor (57.) den Jubel nach dem Ausgleich von Jonathan Schmid (54.) gleich wieder verstummen ließ. Der Sportclub verpasste zwar den Sprung auf Platz vier, darf nach zwölf Jahren aber wieder im Fußball-Europacup antreten und beendete die Saison nach 34 Spieltagen auf Platz fünf.

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Freiburg begann gewohnt offensiv und hatte die erste Chance des Spiels. Mensur Mujdza durfte in der sechsten Minute ungestört Flanken, aber der völlig freistehende Immanuel Höhn schoss am langen Pfosten über das Tor von Timo Hildebrand. Auch mit Julian Draxler im linken Mittelfeld, der beim 1:2 gegen Stuttgart gesperrt gefehlt hatte, fand Schalke zunächst keinen Zugriff auf die Partie. Immer wieder verlor »Königsblau« durch einfache Fehlpässe den Ball. Die zwei Neuen in Freiburgs Startelf, darunter der erst 19 Jahre alte Debütant Sebastian Kerk für den gesperrten Daniel Caligiuri, fügten sich nahtlos ins Pass- und Positionsspiel der Breisgauer ein.

Schalke spielte fahrig - aber effektiv. Sträflich allein gelassen, brachte sich Draxler mit einer Körpertäuschung in Position und ließ Oliver Baumann im Tor des SC mit seinem Schuss ins lange Eck keine Chance. Die Knappen führten 1:0, wenn auch völlig unverdient zu diesem Zeitpunkt. An den Kräfteverhältnissen auf dem Platz änderte sich allerdings nichts. Freiburg eroberte weiter früh die Bälle und kombinierte sich sehenswert in Richtung Strafraum. Nachdem Max Kruse ein Zuspiel von links durchgelassen hatte, verpasste Jan Rosenthal in seinem letzten Spiel für den Sportclub aber den möglichen Ausgleich (29.). Auch der gewohnt starke Kruse verlässt die Mannschaft.

Weder der SC noch seine Anhänger ließen sich von den ungenutzten Möglichkeiten entmutigen. Bei Sonnenschein und blauem Himmel drängten die Breisgauer den Revierclub in dessen Hälfte. Die in weiß spielenden Schalker blieben durch Konter aber gefährlich. Baumann musste nach 37 Minuten in höchster Not gegen den heranstürmenden Atsuto Uchida retten. Nur wenige Momente später dribbelte Raffael in den Strafraum und drosch den Ball ans Außennetz.

Nach dem Seitenwechsel drängte Freiburg weiter auf das 1:1. Rosenthal war aber erst zu langsam (47.) und spielte dann einen ungenauen Pass auf Kruse (49.), so dass Hildebrands Kasten gar nicht unmittelbar in Gefahr geriet. Nach einer Schalker Ecke war es aber so weit: Kruse bediente Rosenthal, der scheiterte zunächst, den Abpraller verwandelte dann Schmid zum verdienten Ausgleich. Die Freude währte allerdings nicht lange, weil ausgerechnet SC-Kapitän Schuster den Ball ins eigene Netz setzte (57.). Klaas-Jan Huntelaar hatte die vorzeitige Entscheidung in der 62. Minute auf dem Fuß, schoss aber um Zentimeter vorbei. So blieb die Partie spannend, aus Freiburger Sicht aber ohne das ganz große Happy-End.