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Schäuble: Gabriels Bankenschelte ist «billiger Populismus»

Berlin (dpa) - Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hat SPD-Chef Sigmar Gabriel wegen dessen Bankenschelte «billigen Populismus» vorgeworfen. Gabriel werde «der Komplexität des Themas nicht gerecht, vor allem, wenn man die laxe Bankenregulierung der Vergangenheit unter SPD-Verantwortung bedenkt», sagte Schäuble der «Bild»-Zeitung. In einem Thesenpapier wirft Gabriel den Banken vor, Staaten zu erpressen, die Politik zu diktieren, Beihilfe zur Steuerhinterziehung zu leisten, unanständige Gehälter zu zahlen, riskant mit dem Geld von Sparern zu spekulieren und Kunden abzuzocken.

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