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Sandkörner messen die Zeit

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Sandkörner messen die Zeit
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Zeitmesser aus der Vergangenheit: Sanduhren in einem Geschäft für alte Gegenstände. Foto: Lotte Glatt/dpa Foto: dpa

Mit einer Sanduhr sieht man, wie die Zeit vergeht. Denn mit jeder Sekunde rieseln Sandkörner vom oberen Gefäß ins untere Gefäß. Doch wie funktioniert sie genau?


Meist besteht eine Sanduhr aus zwei gleich großen Glasgefäßen. Ein dünnes Rohr verbindet sie. Dreht man die Uhr auf den Kopf, fällt der Sand in das untere Gefäß. Dafür braucht er immer gleich viel Zeit. Je nach Größe der Gefäße und der Menge Sand, misst die Uhr unterschiedliche Zeitspannen - also wenige Minuten oder auch Stunden.

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Die Sanduhr ist eine alte Erfindung - es gab sie schon vor den Uhren mit Zeigern. Früher wurde sie zum Beispiel auf Schiffen verwendet, erklärt ein Zeitforscher. Denn da gab es noch keine Armbanduhren. So wurde mit der Sanduhr zum Beispiel gemessen, wann ein Matrose den anderen beim Wachehalten ablösen musste.

Und wo werden Sanduhren heute benutzt? Etwa bei Gesellschaftsspielen wie Tabu. Oder in der Küche als Stoppuhr beim Eierkochen.