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Russische Justiz klagt Greenpeace-Mitglieder wegen Piraterie an

Moskau (dpa) - Nach dem Greenpeace-Protest gegen Ölbohrungen in der Arktis hat die russische Justiz nun offiziell mindestens zwei der insgesamt 30 Inhaftierten wegen bandenmäßiger Piraterie angeklagt. Dafür sieht das russische Gesetz bis zu 15 Jahre Haft vor. Die Umweltorganisation wies die Vorwürfe zurück. Die Aktivisten hatten versucht, auf eine Ölplattform des Staatskonzerns Gazprom zu gelangen. Die Umweltschützer werfen Gazprom vor, mit Bohrungen das Ökosystem der äußerst sensiblen Arktis mit einzigartiger Tier- und Pflanzenwelt zu gefährden.

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