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Gestohlenes Auto und 38 gefälschte Geldscheine sichergestellt

Rumäne gerät mit 38 gefälschten Fünfzigern in Grenzkontrolle

Piding – Traunsteiner Schleierfahnder haben am vergangenen Freitag 38 gefälschte 50-Euro Scheine aus dem Verkehr gezogen, die ein rumänischer Staatsangehöriger bei der Einreise mit sich führte.

Foto: Symbol, dpa/Sven Hoppe

Bereits am Freitagnachmittag fiel den Schleierfahndern aus Piding ein Audi A3 mit italienischen Kennzeichen auf, der gegen 14.40 Uhr am Grenzübergang Bad Reichenhall auf der Autobahn in das Bundesgebiet eingereist war.

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Bei der Kontrolle durch die Beamten befanden sich vier Männer, drei italienische und ein rumänischer Staatsangehöriger, im Fahrzeug, die ihre persönlichen Dokumente sowie Fahrzeugpapiere zur Überprüfung aushändigten. Dabei stellte sich heraus, dass die Fahnder wieder einmal ins Schwarze getroffen hatten:

Der italienische Fahrzeugschein wurde bereits im Sommer 2014 in Italien als gestohlen gemeldet und war mit den Daten des aktuell benutzten Audi A3 versehen worden. Die vier Männern wurden daraufhin vorläufig festgenommen und durchsucht. In der Jackentasche des 28-jährigen Rumänen kam ein Bündel Geldscheine, eingewickelt in Zeitungspapier, zum Vorschein. Die Sichtung der 50-Euro-Noten, 38 Stück in der Zahl, ergab, dass es sich um Falschgeld handeln dürfte.

Das Kommissariat Grenze der Kripo Traunstein übernahm die weiteren Ermittlungen wegen des Verdachts der Hehlerei von Kfz, Urkundenfälschung und Inverkehrbringen von Falschgeld. Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Traunstein wurde der Audi A3 und die verfälschten Fahrzeugpapiere sichergestellt. Die vier Männer konnten nach der Benennung eines Zustellungsbevollmächtigen ihre Weiterreise, allerdings ohne Auto, fortsetzen.