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Rückschläge in Überzahl

Der DEC Inzell hat in der Eishockey-Landesliga das Heimspiel gegen den SE Freising glatt mit 3:9 verloren. Allerdings spiegelt das Ergebnis den wahren Spielverlauf nicht wider. Insgesamt fiel das Ergebnis zu hoch aus.

Vor allem im ersten Drittel wirbelten die Hausherren die Gäste gewaltig durcheinander und gingen durch Renaldo Caumont verdient in Führung. Kurz vor der ersten Pause gelang den Freisingern der Ausgleich.

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Im zweiten Drittel zeigten sich die Gäste stärker und erhöhten zunächst auf 1:4. Ärgerlich war, dass der Gegner drei Tore in diesem Drittel in Unterzahl erzielen konnte. Bemerkenswert war aber auch, dass die Inzeller durch Sebastian Schwabl und dem ersten Saisontor von Neuzugang Andreas Wirnstl auf 3:4 herankamen. Trotzdem gingen die Gäste mit einem Drei-Tore-Vorsprung mit 6:3 in Pause.

»Drei Tore bei einem eigenen Überzahlspiel kassieren, das geht überhaupt nicht«, schimpfte DEC-Trainer Thomas Rumpeltes.

Im Schlussdrittel zeigte sich Freising aber nicht nur als technisch versierte, sondern auch als ziemlich ausgebuffte Mannschaft. Durch einen Penalty zum 7:3 war die Partie endgültig gelaufen und am Ende stand es sogar 9:3. »Wir können einfach keine sechzig Minuten lang konstant spielen, weil die Mannschaft einfach zu jung und unerfahren ist«, meinte Rumpeltes anschließend.

Ob sein Team aus der Niederlage gegen Freising was gelernt hat, kann sie am Freitag beweisen. Da geht es für den DEC Inzell nach Freising. Bereits am Samstag (20 Uhr) kommt dann der EV Pegnitz in die Max-Aicher-Arena.

DEC Inzell - SE Freising 3:9 (1:1/2:5/0:3): Tore: (8.) 1:0 Renaldo Caumont, (19.) 1:1 Matthias Klatt, (26.) 1:2 Markus Waldvogel, (29.) 1:3 Marcus Mooseder, (33.) 1:4 Felix Kammermeier, (34.) 2:4 Sebastian Schwabl, (35.) 3:4 Andreas Wirnstl, (37.) 3:5 Marcus Mooseder, (39.) 3:6 Dennis Martindale, (56.) 3:7 Felix Kammermeier (Penalty), (57.) 3:8 Marcus Mooseder, (60.) 3:9 Bernhard Weinzierl. – Strafen: DEC (12 + 10) - SEF (18). – Zuschauer: 180. SHu.