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Routineaufgaben bringen Ruhe in turbulenten Arbeitsalltag

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Routineaufgaben
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Die Ablage ist schon wieder voll. Routinierte Abläufe werden oft als lästig empfunden, dabei strukturieren sie den Arbeitsalltag. Foto: Heiko Wolfraum Foto: dpa

Routineaufgaben laufen automatisiert ab und werden im Job oft als eintönig empfunden. Dabei sind routinierte Abläufe ein bewährtes Mittel gegen Stress. Am besten erfolgen sie im Wechsel mit neuen Herausforderungen.


Düsseldorf (dpa/tmn) - Oft nerven sie oder erscheinen öde, doch oft helfen Routineaufgaben Arbeitnehmern. Denn: Vertraute Abläufe geben Halt und Orientierung. Dadurch können Beschäftigte Aufgaben oft ruhig und konzentriert ausführen, erklärt das ifaa - Institut für angewandte Arbeitswissenschaft.

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Das Gehirn mag klare Strukturen. Sie schaffen Einheiten, die den Tag überschaubar machen. Das wiederum beugt Stress vor. So bringt die Routine meist Ruhe in den sonst oft turbulenten Arbeitsalltag und kann zur Entschleunigung beitragen.

Zwar werden Strukturen in den Arbeitsabläufen oft von außen vorgegeben. Doch Beschäftigte können sich auch eine eigene Routine schaffen - indem sie etwa an festgelegten Tagen oder Zeiten bestimmte Aufgaben strukturiert erledigen.

Anders als viele vermuten, kann laut ifaa durch strukturierte Arbeitsabläufe sogar mehr Raum für Kreativität entstehen. Zudem werden Verbesserungspotenziale und Fehler durch Routine oft schneller erkannt.

Damit die Arbeit dennoch nicht eintönig oder langweilig erscheint, sollten Beschäftigte versuchen Routinearbeit mit neuen, herausfordernden Tätigkeiten zu kombinieren, die die grauen Zellen stimulieren, empfehlen die ifaa-Experten. Wenn möglich, sollte zudem ein Wechsel aus geistiger und körperlicher Tätigkeit stattfinden.