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Rot, Weiß, Blau und Gold: USA zelebrieren Show bei WM

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Show
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Die US-Basketballer lieferten bei der WM die ganz große Show ab. Foto: Juan Carlos Hidalgo Foto: dpa
Weltmeister
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Die US-Stars waren auch im WM-Finale gegen Serbien eine Klasse für sich. Foto: Juan Carlos Hidalgo Foto: dpa
Ehrung
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Spaniens König Felipe übergibt US-Star James Harden den WM-Pokal. Foto: Zipi Foto: dpa
Rudy Gay
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Rudy Gay mit einem kraftvollen Dunk. Foto: Juanjo Martin Foto: dpa
Slam Dunk
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Der Serbe Miroslav Raduljica (oben) kann nur zu sehen, wie DeMarcus Cousins den Ball im Korb versenkt. Foto: Zipi Foto: dpa
Kyrie Irving
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Nicht zu bremsen! 15 Punkte markierte US-Aufbauspieler Kyrie Irving allein im 1. Viertel. Foto: Juan Carlos Hidalgo Foto: dpa
DeMarcus Cousins
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DeMarcus Cousins räumte unter den Brettern mächtig auf. Foto: Juanjo Martin Foto: dpa

Madrid (dpa) - Das Beste hatten sich die NBA-Stars für den Schluss aufgehoben. Nachdem die US-Basketballer bei der WM schon zuvor ihre Dominanz unter Beweis gestellt hatten, zündeten sie im Finale gegen Serbien noch eine weitere Stufe ihres Könnens und lieferten eine Show vom Allerfeinsten ab.


»Das ist das großartigste Gefühl auf der Welt im Moment«, sagte der überragende Kyrie Irving nach der 129:92-Vorführung gegen bemitleidenswerte Serben. »Das bedeutet so viel für unser Land - drei Tage nach dem 11. September«, meinte der 22-Jährige von den Cleveland Cavaliers, im Finale in Spaniens Hauptstadt Madrid mit 26 Punkten erfolgreichster Werfer und völlig zurecht bester Spieler (MVP) des Turniers.

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»Rot, Weiß, Blau und Gold«, titelte »ESPN« online. Als erst drittem Team gelang es den Amerikanern, den Gewinn der Weltmeisterschaft zu wiederholen. Vier Jahre nach dem Triumph in der Türkei war die Alleinherrschaft der US-Boys sogar noch größer. Das Team von Coach Mike Krzyzewski entschied seine Partien im Schnitt mit 33 Punkten Differenz, nur beim WM-Sieg vor 20 Jahren in Kanada war der Unterschied zur Konkurrenz noch größer - damals betrug die Differenz durchschnittlich 37,8 Zähler.

Krzyzewski blieb nach seinem vierten großen Titel als Nationalcoach nach Olympia-Gold 2008 und 2012 sowie dem WM-Sieg 2010 dennoch gewohnt bescheiden. »Ich sehe keine Kluft zwischen dem Basketball in den USA und dem auf dem Rest der Welt«, sagte er. Nicht umsonst seien 20 Prozent der Profis in der NBA Ausländer.

Dieser Respekt und eine gesunde Portion Demut und Bescheidenheit, die Krzyzewski und Manager Jerry Colangelo stets an den Tag legen, haben das US-Team nach einer Zeit der Erfolglosigkeit zu Beginn des Jahrtausends wieder auf Kurs gebracht. Seit 45 Pflichtspiele sind die USA nun schon ungeschlagen, letztmals verließen sie im Halbfinale der WM 2006 gegen Griechenland als Verlierer das Parkett. Als Belohnung sind sie nun bereits für die Olympischen Spiele 2016 in Rio de Janeiro qualifiziert.

Dabei war der Weg zum aktuellen Titel anfangs von zahlreichen Hindernissen gepflastert. Die Topstars wie LeBron James oder Kevin Durant machten in diesem Sommer eine Pause, in der Vorbereitung verletzte sich auch noch Paul George von den Indiana Pacers schwer. »Das ist deshalb der süßeste von allen Titeln«, sagte Colangelo. »Das ist der größte Erfolg meines Lebens«, meinte Irving. Zusammen mit seinen Teamkollegen tanzte er nach der Siegerehrung durch Spaniens König Felipe VI. ausgelassen auf dem Podium. Im Konfettiregen wirkten die NBA-Stars wie kleine Kinder. Auch diese Leichtigkeit war ein Garant für die außergewöhnlichen Vorstellungen, denen der Rest der Welt wieder einmal nichts entgegenzusetzen hatte.

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