Roboter erkundet Wombat-Höhlen

WomBot
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Hier steht der Roboter vor einer Wombat-Höhle. Foto: RAMPS Research Lab/La Trobe University/dpa Foto: dpa

Wombats sehen sehr niedlich aus. Ein bisschen erinnern sie an kleine, stämmige Bären. In freier Natur leben die Beuteltiere in Australien. Dort haben viele von ihnen ein Problem. Sie leiden an einer ansteckenden Krankheit, die durch Milben verursacht wird: Davon juckt die Haut, ist gerötet und es bilden sich Krusten. Außerdem verlieren die Tiere Haare.


Forscher in Australien wollten mehr darüber erfahren, wo die Wombats sich mit der Krankheit anstecken. Dafür haben sie einen Roboter entwickelt, der in Wombat-Höhlen fahren kann. Sie nannten ihn WomBot. Wombats leben in unterirdischen Bauten, die sie mit ihren scharfen Krallen graben. Alle paar Tage ziehen sie in einen anderen Bau.

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Im letzten Jahr erkundete ein WomBot 30 Höhlen. Das Ergebnis: Die Temperaturen und die Luftfeuchtigkeit innerhalb und außerhalb der Baue sind für die Milben sehr gut. Die Forscher wollen den Roboter nun dafür einsetzen, den Wombats zu helfen. Er könnte zum Beispiel Aufnahmen in den Höhlen machen. Wenn diese leer sind, kann man sie kurz erhitzen, um die Milben abzutöten.