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Rettungsassistent Lars Karstens schafft Triathlon in gut zwölf Stunden

Teisendorf (ml) - Der Iron-man des Roten Kreuzes kommt aus Teisendorf: Lars Karstens, Mitarbeiter der BRK-Rettungswache Teisendorf, hat beim Triathlon »Challenge Roth« in Franken bereits zum vierten Mal seine Ausdauer unter Beweis gestellt. Er bewältigte das weltgrößte Langdistanzrennen mit rund 3 200 Einzelstartern und 650 Staffeln mit einer neuen persönlichen Bestzeit von 12 Stunden und 8 Minuten. Insgesamt musste er 3,8 Kilometer weit im Main-Donau-Kanal schwimmen, 180 Kilometer mit dem Rad fahren und anschließend einen kompletten Marathonlauf über 42,195 Kilometer absolvieren.

Fitness und Sportlichkeit sind im körperlich oft belastenden Berufsalltag eines Rettungsassistenten klare Vorteile. Auf den Wettbewerb hatte sich der BRK-Sanitäter über längere Zeit hinweg mit kontinuierlichem Training vorbereitet. Pünktlich um 7.00 Uhr ging er an den Start. Nach der kräftezehrenden Schwimmdistanz musste er dem starken Wind auf der Radstrecke trotzen. Wer sich wie Lars Karstens seine Kräfte gut eingeteilt hatte, erreichte nach über 40 Kilometern Marathonlauf in der prallen Sonne entlang des Main-Donau-Kanals das lang ersehnte Ziel.

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»Der Wettbewerb ist schon eine brutale Schinderei; ich bin aber stolz, dass ich meine persönliche Bestzeit auf 12 Stunden und 8 Minuten verbessern konnte und die Laufdistanz zum Schluss noch in 4 Stunden und 39 Minuten bewältigt habe«, freut sich Karstens. Mit rund 3 200 Einzelstartern und 650 Staffeln aus 62 Nationen, einem Top-Starterfeld und weit über 180 000 Zuschauern entlang der Wettkampfstrecken ging der Challenge Roth, die weltgrößte Triathlonveranstaltung in der Langdistanz, 2012 im fränkischen Roth in seine elfte Auflage.