Reporter an der Arbeit gehindert

Menschen demonstrieren
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Manchmal werden Reporter bei Demonstrationen angegriffen. Foto: Christoph Schmidt/dpa Foto: dpa

Manche berichten über Politiker, andere über das letzte Fußball-Spiel in der Bundesliga. Reporterinnen und Reporter informieren über verschiedene Themen. Damit sie diese Arbeit machen können, gibt es sogar ein besonderes Recht: die Pressefreiheit.


Doch in vielen Ländern auf der Welt wird dieses Recht bedroht. Das zeigt eine neue Untersuchung der Organisation Reporter ohne Grenzen. Die Lage der Pressefreiheit beurteilt die Organisation nur in sehr wenigen Ländern als gut.

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Deutschland liegt im Vergleich von 180 Ländern auf dem 13. Platz. Das hört sich gut an. Bei der letzten Untersuchung stand Deutschland aber besser da. Die Fachleute sagen: Das liege daran, dass Reporter im letzten Jahr in Deutschland häufiger angegriffen wurden als zuvor. Zum Beispiel von Menschen, die wütend auf Medien sind.

»Journalisten wurden geschlagen, getreten und zu Boden gestoßen«, heißt es in dem Bericht. »Sie wurden bespuckt und bedrängt, beleidigt, bedroht und an der Arbeit gehindert.« Zu der Gewalt kam es vor allem bei Protesten gegen die Corona-Regeln. Die Organisation fordert deshalb, Reporterinnen und Reporter besser zu schützen.

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