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René Spies: »Dürfen uns nicht von Heim-WM blenden lassen«

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Francesco Friedrich
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Francesco Friedrich (M) lässt sich nach der Zielankunft in Altenberg feiern. Foto: Sebastian Kahnert/dpa-Zentralbild/dpa Foto: dpa

Altenberg (dpa) - Bob-Bundestrainer René Spies blickt nach dem erfolgreichen Abschneiden seiner Schützlinge bei den Weltmeisterschaften in Altenberg bereits in Richtung Olympische Winterspiele in Peking in zwei Jahren.


»Die Entwicklung im Vierer ist sehr gut, und auch im Zweier sind wir in Richtung 2022 gut aufgestellt. Aber man hat auch gesehen, dass mit der Konkurrenz nicht zu spaßen ist. Die kommen alle, die wollen sich weiterentwickeln und die wollen uns schlagen«, sagte Spies.

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Nach dem Doppeltriumph von Francesco Friedrich, den beiden Silbermedaillen von Johannes Lochner, dem zweiten Platz von Kim Kalicki bei den Frauen sowie der Bronzemedaille im Vierer von Nico Walther, der nach der Siegerehrung seinen Rücktritt erklärt hatte, zeigte sich der 46-Jährige über das Abschneiden seiner Schützlinge sehr erfreut. »Das war extrem stark, weil der Druck im Kessel aufgrund der Heim-WM sehr groß war.«

Allerdings warnte der Winterberger davor, die Erfolge als Selbstläufer zu betrachten: »Wir dürfen uns nicht von der Heim-WM blenden lassen. Das ist für mich in zwei Wochen wieder vorbei. Dann müssen wir wieder arbeiten.« So lädt der Bundestrainer gemeinsam mit seinem Skeleton-Kollegen Dirk Matschenz die Sportler ab dem 9. März ins Trainingslager nach Lake Placid ein. »Wir wollen an Feinheiten arbeiten, um besser Bob zu fahren«, gibt Spies die Richtung vor. Dabei muss der Coach auf seinen Topstar verzichten. Francesco Friedrich hat nach seinem Triumph im Vierer das Saisonende eingeläutet.

Bob-WM Altenberg

Webseite des Bob- und Schlittenverbandes für Deutschland

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