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19°

Rekord beim Chiemseeschwimmen

Einen neuen Teilnehmerrekord verzeichnete die 17. Auflage des Chiemseeschwimmens. Trotz kühler 19 Grad Celsius Wassertemperatur stürzten sich über 150 Schwimmer in die Fluten des »Bayerischen Meeres«. Zu bewältigen war die rund 4,5 Kilometer lange Strecke von der Fraueninsel zum Strandbad Übersee-Feldwies.

Begleitet von zahlreichen Booten der Sportgemeinschaft Katek zog sich das Teilnehmerfeld schnell auseinander und der Unterschied zwischen trainierten Leistungsathleten und ambitionierten Hobbyschwimmern zeigte sich deutlich. Nach 54:17 Minuten, der zweitschnellsten beim Chiemseeschwimmen jemals erzielten Zeit, stieg Nicky Lange aus Hessen als Erster aus dem Wasser. Nach exakt einer Stunde erreichte Stefan Ende vom TV Rheinbach als Zweiter das Ufer, 30 Sekunden vor Walter-David Hölzl aus Kuchl. Weitere vier Sekunden später folgte der 16-jährige Triathlet Frederic Funk aus Unterwössen.

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Bei den Damen überraschte die Teamkollegin von Frederic Funk, die ebenfalls erst 16 Jahre alte Marquartsteinerin Laura Pfohl, die in 1:06 Stunden siegte. Platz zwei belegte Inge Muckenfuß vom Team Glück-Engineering (1:06:37), Dritte wurde Margarethe Pischel aus Hof, (1:09:35).

Jüngster Schwimmer war Peter Leo aus dem Zillertal, der sich in 1:10:25 Stunden den vierten Platz in der Jugendwertung sicherte. Bei den Herren war Klaus Drescher der älteste (1:21:40), bei den Damen fiel diese Ehre Babeth Becher-Lemaire vom TV Rheinbach zu (1:43:22).

Vier Teilnehmer mussten den Wettbewerb aufgeben. Katharina Puchstein aus Übersee kam wegen Überschreitung des Zeitlimits nicht in die Wertung, was sie aber nicht davon abhielt, den Wettkampf dennoch zu beenden.