Rekord: 1338 Lebensmittelpakete als Glücksbringer

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Die Malteser-Mitarbeiter fuhren auch direkt zu den Familien, um dort die Glücksbringerpakete abzugeben. (Foto: Soldanski/Malteser)

Berchtesgadener Land/Traunstein – Ein Weihnachtsgeschenk für Hilfsbedürftige aus einer strukturschwachen Region in Zentralrumänien: Mitarbeiter der Malteser aus den Landkreisen Berchtesgadener Land und Traunstein haben 1338 Lebensmittelpakete nach Baraolt gebracht. Seit mehr als einem Jahrzehnt machen die Malteser-Mitglieder die »Glücksbringer-Aktion« als Weihnachtshilfe in Osteuropa. In den Hilfspaketen befinden sich Lebensmittel, Hygieneartikel, aber auch Spielzeug und Geschenke für Kinder.


Gerade in der Corona-Pandemie, von der auch Rumänien betroffen ist, wollten die Verantwortlichen die Weihnachtshilfe durchführen. »Wir wollten die bedürftigen Familien im rumänischen Baraolt und im Umland der Kleinstadt nicht im Stich lassen und gerade in dieser doppelt schwierigen Zeit helfen«, so Peter Volk, Kreisgeschäftsführer im Landkreis Traunstein. Bei der Spendenaktion wurde ein neuer Rekord erzielt: Waren es in den vergangenen Jahren immer rund 1000 Glücksbringer-Pakete, so kamen diesmal mehr als 1300 zusammen. »Ein überwältigender und großartiger Erfolg« – so die beiden Malteser-Geschäftsführer. Auch Schulen und Kindergärten sammelten Dutzend Pakete. Ebenso spendete der Edeka-Markt Goggitsch aus Piding mehrere Paletten Lebensmittel und Hygieneartikel, die in das Laura-Haus nach Baraolt, eine Tagesstätte für behinderte Kinder und Jugendliche, gebracht wurden. Die Malteser-Arbeiter fuhren am 2. Weihnachtsfeiertag nach Rumänien. Nach insgesamt 1 300 Kilometern erreichten sie das Ziel Baraolt und das Laura-Haus. Dort wurden die Pakete und Hilfsgüter abgeladen, die für das Laura-Haus bestimmt waren. Weitere Pakete haben die Malteser-Arbeiter in der Stadt verteilt. Diese Aktion unterstützte eine örtliche rumänische Malteser-Einheit. Unter anderem ging es zu diversen Schulen, wo sich die Kinder über weihnachtlich verpackte Geschenkpakete freuen durften. Zudem trafen sich die Malteser-Mitglieder mit Dénes Mihály, dem Präsidenten der Malteser in Sfântu Gheorghe, und seinen Helfern. In Micfalau wurden Pakete an arme Menschen verteilt, die in teilweise »sehr runtergekommenen Buden leben«, wie Soldanski berichtete. Auch im Umkreis von Micfalau, in mehreren kleinen Dörfern, wurden die Hilfspakete an Kirchen, Pfarrheime und an ein Mutter-Kind-Haus übergeben. Am 29. Dezember reisten die Malteser-Arbeiter wieder ab.

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Peter Volk und Michael Soldanski sind mit dem Ablauf hochzufrieden. »Die Dankbarkeit der Menschen berührte mich sehr«, so Michael Soldanski, Kreisgeschäftsführer der Malteser im BGL. fb


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