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Reichsschatz-Gemälde in Nürnberg wieder öffentlich zu sehen

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Gemälde von Paul Ritter d. Ä.
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Das Gemälde «Die Einbringung der Reichskleinodien 1424» von Paul Ritter d. Ä.. Foto: Bayerisches Staatsministerium Foto: dpa

Nürnberg (dpa/lby) - Auf der Nürnberger Kaiserburg ist künftig ein bedeutendes Ausstellungsstück mehr zu sehen: Die bayerische Schlösserverwaltung zeigt dort fortan den Entwurf für das Gemälde »Die Einbringung der Reichskleinodien 1424« des Historienmalers Paul Ritter des Älteren (1829-1907). Das 62 mal 58 Zentimeter große Kunstwerk wurde im vergangenen Jahr aus einer Privatsammlung für 19 000 Euro erworben und restauriert, wie das Finanzministerium am Donnerstag mitteilte.


Die Übergabe der Reichskleinodien am 22. März 1424 an Nürnberg gehört zu den Höhepunkten der Stadtgeschichte: Krone, Zepter, Reichsschwert und Reichsapfel wurden zur Krönung der deutschen Könige und römischen Kaiser verwendet. Heute sind die Originale in Wien zu finden.

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Die Stadt hatte den Entwurf im Jahr 1881 in Auftrag gegeben. Das später daraus entstandene Monumentalgemälde mit einer Größe von fast vier mal vier Metern ist seit 2016 im Stadtmuseum Fembo-Haus ausgestellt. Dessen Leiter Thomas Schauerte sagte, es sei ein großer Gewinn für die Stadt, dass nun auch der Entwurf wieder dauerhaft in Nürnberg gezeigt wird: »Die beiden Stücke verweisen wechselseitig aufeinander und illustrieren ein herausragendes Ereignis der Stadtgeschichte.«

Vor fünf Jahren war die Ausstellung »Kaiser-Reich-Stadt« in der Kaiserburg wiedereröffnet worden. Im vergangenen Jahr kamen etwa 180 000 Besucher.

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