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Rasmussen: Chemiewaffen sind «Anlass zu großer Besorgnis»

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Anders Fogh Rasmussen
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Als "Anlass zu großer Besorgnis" bezeichnet Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen den Einsatz von Giftgas in Syrien. Foto: Julien Warnand Foto: dpa

Brüssel (dpa) - Nato-Generalsekretär Anders Fogh Rasmussen hat sich nach US-Berichten über den Einsatz von Giftgas durch die syrische Regierung besorgt gezeigt. «Das ist wirklich ein Anlass zu großer Besorgnis», sagte er am Freitag in Brüssel vor Journalisten.


«Die internationale Gemeinschaft hat klar gemacht, dass jeder Einsatz chemischer Waffen völlig inakzeptabel und ein eindeutiger Verstoß gegen internationales Recht ist», sagte er.

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Die Nato hat im türkischen Grenzgebiet zu Syrien «Patriot»-Abwehrraketen gegen mögliche Angriffe Syriens auf das Nato-Mitglied Türkei stationiert. «Die Stationierung der "Patriot" wird die Türkei wirksam vor jedem Raketenangriff schützen, ob die Rakete Chemiewaffen trägt oder nicht», sagte Rasmussen. Die syrische Regierung müsse eine internationale Untersuchung der Berichte über den Einsatz chemischer Waffen erlauben. Rasmussen sagte, er sei nach wie vor überzeugt, dass nur eine politische Lösung des Syrienkonflikts möglich sei.

Naton zu Patriot-Raketenabwehr