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Eine schöne Abwechslung war das Maibaumaufstellen vor dem AlpenCongress Berchtesgaden für den GTEV D'Untersberger Stamm.

PS statt Muskelkraft beim Maibaumaufstellen im Markt

Berchtesgaden – Vor dem AlpenCongress in Berchtesgaden steht seit Samstag wieder ein Maibaum. Ein traditionelles Maibaumaufstellen mit langen Stangen und Muskelkraft war dieses Jahr witterungsbedingt nicht möglich. Es regnete den ganzen Vormittag. Ein Autokran hievte den Baum in die Senkrechte, gekraxelt und geplattelt wurde leider auch nicht. 


Mitglieder des GTEV D'Untersberger Stamm fällten am frühen Samstagmorgen eine vom Forstbetrieb Berchtesgaden gestiftete 22 Meter hohe Fichte am Sulzbergkopf. Dort wurde der Baum auch gleich entastet und entrindet. Der 2. Vorstand der Trachtler, Thomas Angerer, zog den Baum mit einem Traktor vor das AlpenCongress-Gebäude in Berchtesgaden. Die Leitung des Aufstellens oblag dem 1. Vorstand des GTEV D'Untersberger Stamm, Richard Grüsser.

Die einzig größere Kraftaufwendung war das Abladen des Maibaums vom Anhänger und die Positionierung an der Aufstellgrube. Es wurden die Kränze am Maibaum befestigt und der Gipfelboschn mit blau-weißen Bändern geschmückt und befestigt. Wegen der doch niedrigen Temperaturen versorgte die Familie Hettegger die Trachtler mit einem erwärmenden Jagatee.

Vor dem Hotel »Edelweiss« spielten die Henndorfer Musikanten, es gab einen Hendlgrill und es wurde Bier ausgeschenkt. Eine Gruppe junger Damen sorgte für Stimmung. Sie wechselten vom Frühstücksbrunch im Hotel zu den Henndorfer Musikanten vor dem Hoteleingang und feierten einen Junggesellinnen-Abschied. Dabei wurde fleißig getanzt.

Den Maibaum hatte man mit einem Autokran der Firma Maltan aufgestellt und mit Holzkeilen fixiert. Man stellte sich vor dem Maibaum noch zu einem Gruppenfoto auf, doch leider entfiel dieses Jahr das Platteln und das Kraxeln auf den Maibaum. Geplattelt und getanzt wurde noch am Nachmittag im Gasthaus »Neuhaus«.

Bernhard Stanggassinger